Weißer Tee entwickelt sich zunehmend zu einer gefragten Spezialität, die immer mehr Teetrinker als attraktive Alternative für tägliche Ernährungs- und Genussrituale entdecken. Während auf Social Media aktuell vor allem Matcha und andere Grüntees die Aufmerksamkeit auf sich ziehen, punktet weißer Tee mit einem zarten Geschmack.
Sanft im Genuss und der Verarbeitung
Weißer Tee wird aus den jungen Knospen und Blättern der Teepflanze (Camellia sinensis) hergestellt und zeichnet sich durch minimale Verarbeitung aus. Die Produktion umfasst lediglich das Welken in schattiger, belüfteter Umgebung (24–72 Stunden) und anschließendes Trocknen in der Sonne oder bei niedriger Temperatur. Das bewahrt den silbrigen Flaum der Knospen, sorgt für ein mildes, süßliches bis blumiges Aroma und erhält natürliche Inhaltsstoffe.
Aufgrund der sanften Verarbeitung punktet weißer Tee mit hohen Gehalten an Antioxidantien wie Catechinen und Polyphenolen. Im Vergleich zu Grüntee (unfermentiert) ist er leicht fermentiert (rund 5 bis 10 Prozent), enthält weniger Gerbstoffe und sein Koffeingehalt ist niedriger.
Weißer Tee als sanfte Spezialität im Aufwind
„Wer normalerweise zu kräftigerem Schwarz- oder angenehm herbem Grüntee greift, ist wahrscheinlich erst einmal von der zurückhaltenden Mildheit eines Weißen Tees überrascht“, heißt es in einer Meldung des Deutschen Tee & Kräutertee Verbands. Dadurch sind besonders Einsteiger im Teegenuss schnell begeistert von weißen Teespezialitäten.
Geeignet für Einsteiger
Wichtig für weißen Tee ist eine schonende Zubereitung. In der Regel wird er mit 70 bis 80 °C heißem Wasser zubereitet. Einsteiger greifen beispielsweise zum blumigen Pai Mu Tan, dessen Geburtsstätte die chinesische Provinz Fujian ist, zum kräftigeren Shou Mei oder zu einer ganz besonderen Variante, den Silver Needles. Wie bei allen Tees ist auch hier die Auswahl vielfältig.
Quelle: Deutscher Tee & Kräutertee Verband e.V.