Die Verpflegung in Pflegeeinrichtungen gleicht oft einem Spagat. Einerseits sind die Anforderungen an verschiedene Kostformen hoch, andererseits zwingen vorgegebene Budgets und wenig Personal zu maximaler Effizienz. Ein Konzept von Unilever Food Solutions zeigt, wie Küchenteams mit einem intelligenten Warenkorb-System nicht nur die Wirtschaftlichkeit im Blick behalten, sondern gleichzeitig die Rezeptvielfalt für alle Bewohner und Gäste sichern können. Das Konzept beinhaltet saisonale Rezepte wie Spargelsuppe, aber auch klassische Hauptspeisen wie Gulasch und Bratwurst, Desserts dürfen natürlich auch nicht fehlen.
Praxisnahe Lösungen für den Alltag
In der Seniorenverpflegung reicht es längt nicht aus, einen einheitlichen Speisenplan zu kochen. Abwechslung und ansprechende, vollwertige Ernährung sind wichtig, besonders für diejenigen, die auf konsistenzadaptierte Kost angewiesen sind. Das Konzept Care & Cook setzt genau dort an und bietet eine einfach anwendbare, praxisnahe Lösung für den Alltag.
Maximale Planbarkeit und Wirtschaftlichkeit
Das Herzstück des Konzepts ist die Reduzierung der Komplexität im Einkauf und in der Vorbereitung. Anstatt für verschiedene Ernährungsbedürfnisse unterschiedliche Lebensmittel ordern zu müssen, basiert die Planung auf einem einzigen Warenkorb. Aus den exakt gleichen Grundzutaten lassen sich ohne großen Mehraufwand drei völlig unterschiedliche Gerichte kreieren, je ein Basis-Gericht, eines in konsistenzadaptierter Form und eines als Fingerfood. Das sorgt nicht nur für eine hohe Kalkulationssicherheit und einen optimierten Wareneinsatz, sondern minimiert auch Lebensmittelabfälle.
Clevere Umsetzung im Küchenalltag
„Wenn die Grundlagen sitzen, lassen sich daraus variierende Speisen zubereiten, vor allem, wenn es um pürierte Kost geht“, erklärt René-Noel Schiemer, Culinary Fachberater bei Unilever Food Solutions. Für die konsistenzadaptierten Varianten der Gerichte kommen funktionale Hilfsmittel wie die „Knorr Professional Basis für pürierte Kost und Aufläufe“ zum Einsatz. Diese ermöglicht es, pürierte Speisen in jede beliebige Form zu bringen, sodass sie optisch ansprechend bleiben. „Essen ist Lebensfreude und besonders für Patienten, die damit Probleme haben ist es wichtig, ihnen die Würde und Freude am Essen zu bieten“, so Schiemer.
Die Rezepte im Fokus: Von der Suppe bis zum Dessert
Das Konzept umfasst mehrere detailliert ausgearbeitete Rezepte, die auf besonders beliebten Gerichten basieren und eine hohe Akzeptanz garantieren. Wie die Transformation in der Praxis gelingt, zeigt sich an konkreten Klassikern:
- Der Suppen-Klassiker: Eine traditionelle Spargelsuppe mit Fleischklößchen und Schnittlauch dient als Ausgangsbasis. Für Bewohner mit Schluckbeschwerden wird dieselbe Suppe mithilfe einer Isi-Flasche im Handumdrehen in einen luftigen Spargelschaum verwandelt. Als Fingerfood-Variante gibt es ein Spargelbrötchen mit Kochschinken und Hollandaise.


- Das Hauptgericht: Ein klassisches Gulasch mit Rotkohl und Nudeln deckt den regulären Speiseplan ab. Dieselben Zutaten lassen sich jedoch problemlos pürieren, in Form bringen und als konsistenzadaptierte Variante servieren, für die Cafeteria eignet sich das Gulasch als Füllung für eine Blätterteig-Pastete.
- Dessert für alle: Auch beliebte Nachspeisen wie Kaiserschmarrn oder Apfelstrudel sind in das Care & Cook-Konzept integriert. Durch die gezielte Anpassung der Textur müssen auch Menschen mit Kauproblemen nicht auf ihre vertrauten Lieblingsdesserts verzichten.
Weitere Infos gibt es unter: Care & Cook