Quelle: Ronny Hartmann / BMLEH

Kochaktion gegen Lebensmittelverschwendung: Bundesminister Alois Rainer und Spitzenkoch Christian Mittermeier auf der Grünen Woche

Bundesminister Alois Rainer und Spitzenkoch Christian Mittermeier haben auf der Grünen Woche in Berlin in der Showküche der Halle des Bundesministeriums für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat (BMLEH) gemeinsam Gerichte aus übrig gebliebenen Lebensmitteln zubereitet. Im Mittelpunkt der Kochaktion gegen Lebensmittelverschwendung standen eine herzhafte Suppe aus Brotresten sowie ein süßer Auflauf aus altbackenen Brötchen, Äpfeln und Mandeln.

Kochaktion auf der Grünen Woche gegen Lebensmittelverschwendung

In der Halle des Bundesministeriums für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat wurden bei der Kochaktion gegen Lebensmittelverschwendung alltagstaugliche Beispiele präsentiert, wie Reste sinnvoll weiterverarbeitet werden können. Ziel der Aktion war es, das Bewusstsein für den Wert von Lebensmitteln zu schärfen und zu zeigen, wie aus vermeintlichen Resten schmackhafte Gerichte entstehen.

Bundesminister Alois Rainer betonte im Rahmen der Kochaktion gegen Lebensmittelverschwendung die Bedeutung eines bewussteren Umgangs mit Nahrungsmitteln. Er sagte: „Noch immer landen leider viel zu viele noch genießbare Lebensmittel im Müll statt auf dem Teller, gerade in Privathaushalten. Doch Lebensmittel sind wertvolle Produkte – sie heißen nicht ohne Grund Lebens-Mittel. Für ihre Herstellung braucht es viel Engagement und Herzblut. Wir müssen sie mehr wertschätzen. Mit jeder Tonne, die weniger weggeschmissen wird, tun wir etwas Gutes: für die Umwelt und den Geldbeutel.“

Christian Mittermeier demonstriert Resteküche für das Messepublikum

Spitzenkoch Christian Mittermeier nutzte die Kochaktion gegen Lebensmittelverschwendung, um dem Messepublikum auf der Grünen Woche praktische Ideen für die Resteküche zu vermitteln.

„Es ist gar nicht schwierig, aus übrig gebliebenen Lebensmitteln schnelle und schmackhafte Mahlzeiten zuzubereiten. Wir alle können damit einen wichtigen Beitrag gegen Lebensmittelverschwendung leisten. Ich freue mich, dass wir das unserem Publikum auf der Grünen Woche zeigen konnten.“

Christian Mittermeier

Im Rahmen der Kochaktion gegen Lebensmittelverschwendung verwandelten Alois Rainer und Christian Mittermeier verschiedene übrig gebliebene Lebensmittel in vollwertige Gerichte. Die Präsentation richtete sich insbesondere an Verbraucher, die in ihrem Alltag Lebensmittelabfälle reduzieren möchten.

Lebensmittelverschwendung in Deutschland: Zahlen und Hintergründe

Nach Angaben des Bundesministeriums für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat fallen in Deutschland entlang der gesamten Lebensmittelversorgungskette jährlich rund 10,8 Millionen Tonnen Lebensmittelabfälle an. Etwa 58 Prozent dieser Lebensmittelverschwendung entstehen in Privathaushalten. In diese Bilanz fließen auch unvermeidbare Bestandteile wie Obst- und Nussschalen, Kaffeesatz, Käserinde und Eierschalen ein.

Die Kochaktion gegen Lebensmittelverschwendung auf der Grünen Woche nahm diese Zahlen zum Anlass, um auf Einsparpotenziale in der privaten Küche hinzuweisen. Der Fokus lag darauf, praktikable Wege aufzuzeigen, wie Lebensmittelverschwendung reduziert und der Wert von Nahrungsmitteln besser genutzt werden kann.

Initiative „Zu gut für die Tonne!“ und Aktivitäten des BMLEH

Wie Verbraucher in ihren Haushalten die Lebensmittelverschwendung verringern können, zeigt die Initiative „Zu gut für die Tonne!“ des Bundesministeriums für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat bereits seit 2012. Die Initiative bietet alltagstaugliche Tipps, mit denen sich Lebensmittelabfälle im Alltag reduzieren lassen. Auch auf der Grünen Woche in der Halle des BMLEH gibt die Initiative im Rahmen der Kochaktion gegen Lebensmittelverschwendung entsprechende Empfehlungen.

Informationen zum Bundesministerium für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat sind unter www.bmleh.de abrufbar. Im Laufe des Jahres plant Bundesminister Alois Rainer weitere Kochaktionen gegen Lebensmittelverschwendung gemeinsam mit Spitzenköchen, um das Thema verstärkt in den Fokus der Öffentlichkeit zu rücken.

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