BZL Infografik_Lebensmittelpreise_2026_Web
Quelle: BLE

Zwischen 2021 und 2025: Lebensmittelpreise sind um fast 32 Prozent gestiegen

Lebensmittelpreise stehen nach wie vor im Fokus von Verbrauchern und Marktakteuren. Zwischen 2021 und 2025 sind die Preise für Nahrungsmittel in Deutschland um fast 32 Prozent gestiegen. Das Bundesinformationszentrum Landwirtschaft (BZL) beleuchtet die Entwicklung verschiedener Nahrungsmittel und zeigt, dass sich starke Preissprünge und Phasen stabiler oder sogar sinkender Preise abwechseln.

Starke Preiszuwächse zwischen 2021 und 2025

Die Auswertung des BZL bestätigt, dass Lebensmittel in den vergangenen Jahren deutlich teurer geworden sind. Das Gefühl vieler Verbraucher, beim Einkauf immer mehr bezahlen zu müssen, basiert auf realen Entwicklungen: Zwischen 2021 und 2025 legten die Preise für Nahrungsmittel insgesamt um fast 32 Prozent zu. Besonders ins Gewicht fielen dabei die Jahre 2022 und 2023, in denen bei den meisten Erzeugnissen starke Preissteigerungen zu verzeichnen waren.

Wechsel von Preissprüngen und Entspannungsphasen

Laut BZL ist der Eindruck irreführend, die Lebensmittelpreise würden kontinuierlich und gleichmäßig immer weiter steigen. Tatsächlich wechseln sich enorme Preisanstiege und Phasen stabiler oder sogar fallender Preise ab. Als Beispiel werden die Butterpreise genannt: Diese stiegen zunächst rasant an, sind seit einigen Monaten aber wieder deutlich rückläufig. Nach den starken Anstiegen 2022 und 2023 kam es in den Jahren 2024 und 2025 je nach Produktgruppe zu teils geringen Rückgängen und teils leichten Anstiegen, die größtenteils noch unterhalb des allgemeinen Inflationsniveaus von jeweils 2,2 Prozent in diesen beiden Jahren lagen.

Unterschiedliche Entwicklung nach Produktgruppen

Die BZL-Analyse zeigt deutliche Unterschiede zwischen einzelnen Warengruppen. Einen über die vergangenen Jahre weitgehend kontinuierlichen Preisanstieg, der – mit Ausnahme von 2022 – über dem allgemeinen Inflationsniveau lag, gab es nur bei Obst. Im Jahr 2025 stiegen die Preise für Obst mit Abstand am stärksten, während bei Speisefetten und -ölen ein Rückgang zu verzeichnen war.

Betrachtet man jedoch den gesamten Zeitraum seit 2021, ergibt sich ein anderes Bild: Obst verteuerte sich seitdem um 22,5 Prozent. Bei Speisefetten und -ölen fiel der Preisanstieg mit 44,9 Prozent beinahe doppelt so hoch aus. Das BZL weist darauf hin, dass Momentaufnahmen daher irreführend sein können, wenn sie nicht in einen mehrjährigen Zusammenhang gestellt werden.

Weitere Themen

Mehr zum Thema

Du willst konkrete Infos,
die dein Business voranbringen
nicht "Noch ein Newsletter"?

Unser Newsletter liefert branchenrelevante Trends, praxisnahe Tipps und echte Insights aus Gastronomie, Hotellerie, Gemeinschafts- und Schulverpflegung – kompakt, fundiert und kostenfrei.

👉 Warum du ihn abonnieren solltest:

  • Trends & Chancen zuerst:
    Du bekommst als einer der Ersten, was die Branche bewegt.
  • Praxis statt Theorie:
    Lösungsorientierte Inhalte, wie du wirklich besser arbeitest.
  • Exklusive Updates & Specials:
    Sondernewsletter, Whitepaper und mehr.