14 weitere GV-Betriebe aus Baden-Württemberg sind nun DGE-zertifiziert.
Quelle: MLR BW/Winkler

Mehr Bio und DGE-zertifizierte Betriebe in Baden-Württemberg

16 Einrichtungen und Betriebe der Gemeinschaftsverpflegung in Baden-Württemberg haben im Rahmen des vom Ministerium für Ernährung, Ländlichen Raum und Verbraucherschutz Baden-Württemberg (MLR) initiierten Modellprojekts „Bio gemeinsam genießen“ eine DGE-Zertifizierung oder den neuen DGE-VerpflegungsCheck in Angriff genommen und großteils abgeschlossen und wurden dafür ausgezeichnet.

Modellprojekt „Bio gemeinsam genießen“

Insgesamt 16 Kitas, Schulen, Betriebsrestaurants und Gästehäuser, Kliniken sowie Senioreneinrichtungen hatten sich über das Modellprojekt „Bio gemeinsam genießen“ auf den Weg gemacht. Auf der Abschlussveranstaltung am 24. Februar in Stuttgart konnten 14 Einrichtungen und Betriebe ausgezeichnet werden.
Sie alle haben sich dazu entschieden, eine gesundheitsfördernde, genussvolle und nachhaltige Verpflegung anzubieten und diese extern überprüfen zu lassen. Dies wird nach außen hin sichtbar gemacht durch die Auszeichnungen der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE).
Fachliche Basis hierfür sind die DGE-Qualitätsstandards für die verschiedenen Bereiche der Gemeinschaftsverpflegung.

Würdigung für zusätzlichen Aufwand

Baden-Württembergs Ernährungsminister Peter Hauk und Dr. Kiran Virmani, Geschäftsführerin der Deutschen Gesellschaft für Ernährung e. V., würdigten die Leistungen der beteiligten Einrichtungen und Betriebe.
Dr. Virmani betonte: „Gerade in herausfordernden Zeiten mit steigenden Kosten, Personalmangel oder komplexen Lieferketten ist das keine Selbstverständlichkeit. Und dennoch haben Sie sich für diesen zusätzlichen Weg entschieden. Erst durch Sie, ihre Küchenteams, Ihre Planerinnen und Planer, Ihre Leitungskräfte werden ernährungswissenschaftliche Erkenntnisse gelebte Praxis.“

Kriterienkatalog von Bio bis Bohne

Mit dem neuen DGE-VerpflegungsCheck, der Mitte September 2025 eingeführt wurde, oder der klassischen DGE-Zertifizierung, die für Bestandskunden noch bis Ende 2028 läuft, können Einrichtungen der Gemeinschaftsgastronomie ihr Engagement für die Gesundheit ihrer Tischgäste und Kunden nachweisen und nach außen kommunizieren.

Unabhängig von der gewählten DGE-Auszeichnung wird mehr begutachtet als nur der Speiseplan. Die Lebensmittelauswahl, ob beispielsweise regelmäßig Gemüse angeboten wird, ob Hülsenfrüchte oder Vollkornprodukte zum Einsatz kommen oder auch, ob der angebotene Fisch aus nachhaltigem Fang kommt, spielen eine Rolle. Hinzu kommen saisonale und regionale Aspekte, der Einsatz von Bioprodukten und Produkten aus fairem Handel sowie auch die Essumgebung und -atmosphäre. Wenn eine Einrichtung oder ein Betrieb den DGE-Qualitätsstandard in die Praxis umsetzt, können die Tischgäste immer selbst entscheiden, ob sie ein gesundheitsförderndes und nachhaltiges Angebot wählen möchten.

info

DGE-VerpflegungsCheck versus DGE-Zertifizierung

Warum wurde die DGE-Zertifizierung zum Auslaufmodell? Was ändert sich mit dem neuen digitalen DGE-VerpflegungsCheck? Was gilt für Bestandskunden? Mehr dazu.

Quelle: DGE

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