Die Nationale Tourismusstrategie der Bundesregierung ist vom Bundeskabinett beschlossen worden. Der Deutsche Hotel- und Gaststättenverband (Dehoga Bundesverband) begrüßt die Nationale Tourismusstrategie ausdrücklich. Sie fokussiert nach Verbandsangaben auf einen stabilen Wachstumskurs der heimischen Wirtschaft durch konsequenten Bürokratieabbau, spürbare Entlastungen sowie mehr Flexibilität für die Branche.
Tourismusstrategie als Signal für den Tourismusstandort Deutschland
Die Nationale Tourismusstrategie der Bundesregierung versteht der Dehoga Bundesverband als starkes Signal für den Tourismusstandort Deutschland. Aus Sicht des Gastgewerbes setzt die Tourismusstrategie mit ihren Schwerpunkten zum Bürokratieabbau, zur Fachkräftegewinnung und zur Flexibilisierung des Arbeitszeitrechts die richtigen Akzente. Die Tourismusstrategie betont die große wirtschaftliche und gesellschaftliche Bedeutung des Tourismus und insbesondere des Gastgewerbes.
Guido Zöllick, Präsident des Dehoga Bundesverbandes, erklärt zur Tourismusstrategie: „In wenigen Monaten ist dem Koordinator der Bundesregierung für Maritime Wirtschaft und Tourismus Dr. Christoph Ploß gelungen, was in der vorherigen Bundesregierung zuletzt Jahre gedauert hat. Die Fertigstellung der Nationalen Tourismusstrategie der Bundesregierung mit konkreten Zielen binnen kurzer Zeit lässt hoffen, dass jetzt zügig ihre Umsetzung erfolgt.“
Schwerpunkte der Tourismusstrategie: Bürokratieabbau und Wettbewerbsfähigkeit
Der Dehoga Bundesverband verweist darauf, dass die Vorschläge der Tourismusstrategie zur Digitalisierung und zur Verbesserung der Verkehrsinfrastruktur einen klaren Fokus auf mehr Wettbewerbsfähigkeit erkennen lassen. Dass das Bundeskabinett sich gemeinschaftlich auf diese Punkte verständigt habe, sei „ein wichtiges Signal zur richtigen Zeit“. Die Betriebe in Deutschland warteten laut Dehoga auf Reformen, von denen alle profitieren und die spürbar sind.
Die Tourismusstrategie setzt aus Sicht des Verbandes unter anderem auf konsequenten Bürokratieabbau, weniger Berichtspflichten, straffere Verfahren, Praxischecks und keine Übererfüllung von EU-Vorgaben. Dies entspreche dem dringenden Entlastungsbedarf in der Branche ebenso wie verbesserte Abschreibungsmöglichkeiten und die Senkung der Körperschaftsteuer.
Tourismusstrategie und Reform des Arbeitszeitgesetzes
Positiv bewertet der Dehoga insbesondere die in der Tourismusstrategie angelegte Reform des Arbeitszeitgesetzes. Die Umstellung von der täglichen auf eine wöchentliche Höchstarbeitszeit schafft nach Verbandsangaben für Betriebe und Beschäftigte die dringend benötigte Flexibilität – gerade im People-Business Gastgewerbe mit seinen starken Nachfragespitzen.
Die Tourismusstrategie greift nach Darstellung des Dehoga damit zentrale arbeitsrechtliche Rahmenbedingungen des Gastgewerbes auf. Die in Aussicht gestellte Flexibilisierung des Arbeitszeitrechts ist Teil der übergeordneten Ziele der Tourismusstrategie, die auf einen stabilen Wachstumskurs und mehr Wettbewerbsfähigkeit des Tourismusstandorts Deutschland ausgerichtet ist.
Tourismusstrategie und Fachkräftesicherung im Gastgewerbe
Mit dem Setzen von Arbeitsanreizen, schnelleren Verfahren und einer zentralisierten „Work-and-Stay-Agentur“ benennt die Tourismusstrategie aus Sicht des Dehoga weitere wichtige Stellschrauben, um den gastgewerblichen Arbeitsmarkt zukunftsfest zu machen. Die Fachkräftegewinnung ist ein zentraler Bestandteil der Tourismusstrategie und wird vom Verband als einer der entscheidenden Schwerpunkte für das Gastgewerbe hervorgehoben.
Die Tourismusstrategie verknüpft damit Maßnahmen zur Fachkräftesicherung mit strukturellen Reformen wie Bürokratieabbau, steuerlichen Entlastungen und Investitionen in Digitalisierung und Infrastruktur. Der Dehoga Bundesverband verweist darauf, dass die Betriebe im Tourismus und im Gastgewerbe auf eine zügige Umsetzung der in der Tourismusstrategie formulierten Ziele warten.
Weitere Informationen unter www.dehoga.de