Mit Necta.one führt Necta eine neue Plattformgeneration ein, die Küchen in der Gemeinschaftsverpflegung flexibler, skalierbarer und datenbasierter unterstützen soll. Die Plattform wurde auf der Fachmesse Internorga erstmals präsentiert und basiert auf einer neuen Architektur, die speziell auf die Anforderungen moderner Verpflegungsbetriebe zugeschnitten ist.
Neue Plattformarchitektur für Gemeinschaftsverpflegung
Die neue Plattform adressiert die Küchen in der Gemeinschaftsverpflegung und setzt dabei auf eine offene Architektur. Ziel ist es, Betriebe künftig noch flexibler, skalierbarer und datenbasierter zu unterstützen. Die Plattform versteht sich nicht als Einzelmodul, sondern als neu gedachte Basis für die digitale Steuerung zentraler Küchenprozesse.
Seit über 22 Jahren digitalisiert Necta zentrale Abläufe in Küchen, darunter Warenwirtschaft, Rezeptmanagement und Produktionssteuerung. Mit der Einführung von Necta.one folgt das Unternehmen nach eigenen Angaben dem nächsten technologischen Entwicklungsschritt.
Antwort auf steigende Anforderungen in Verpflegungsbetrieben
Hintergrund der Entwicklung von Necta.one sind steigende Anforderungen an Verpflegungsbetriebe: höhere Lebensmittelpreise, komplexere Lieferketten, strengere Dokumentationspflichten sowie wachsender Kostendruck. Digitale Systeme sind in diesem Umfeld nicht mehr nur optionale Hilfsmittel, sondern zentrale Steuerungsinstrumente.
Die neue Plattformarchitektur soll dazu beitragen, Anforderungen von komplexen Lieferketten über Multi-Standort-Betriebe bis hin zu wachsenden Dokumentations- und Nachhaltigkeitspflichten zu erfüllen. Laut Unternehmen sorgt die Architektur für spürbare Verbesserungen in mehreren zentralen Bereichen.
Offene Architektur und Integration in bestehende IT-Landschaften
Necta.one wurde als offene Plattform mit moderner Schnittstellentechnologie konzipiert. Die Lösung soll sich einfacher erweitern und flexibel in bestehende IT-Landschaften integrieren lassen. Neue Module und zusätzliche Funktionen können nach Angaben des Unternehmens künftig von jedem und einfach eingebunden werden. Damit will Necta sicherstellen, dass die Lösung langfristig weiterentwickelt werden kann, ohne auf technologische Einschränkungen zu stoßen.
Die Integration erfolgt über API-Schnittstellen, die schrittweise weiterentwickelt werden. Auf diese Weise soll eine technische Anbindung an betriebliche Kennzahlen ermöglicht werden, um datenbasierte Entscheidungen in Küchenbetrieben zu unterstützen.
Intelligente Assistenzfunktionen mit Qassandra
Ein zentrales Element von Necta.one ist der Fokus auf intelligente Assistenz und Datenzugänglichkeit. Mit Qassandra integriert Necta eine KI-gestützte Assistenzfunktion, die Anwender direkt im System unterstützt. Genannt werden unter anderem kontextbezogene Antworten zur Anwendung sowie Datenanalysen in Echtzeit.
Typische Anwendungsfragen, die Qassandra beantworten können soll, sind laut Unternehmen etwa „Wie lege ich einen neuen Lieferanten an?“ oder „Welche Umsatzentwicklung zeigt sich je Produktgruppe?“. Die Einbindung von Kennzahlen erfolgt dabei über die beschriebenen API-Schnittstellen.
Optionale Erweiterung für bestehende und neue Kunden
Necta.one wird als optionales, kostenpflichtiges Add-on angeboten. Die Lösung kann sowohl von Bestandskunden als auch von neuen Mandanten ergänzt werden. Bestehende Necta-Installationen bleiben dabei weiterhin vollständig nutzbar.
Michael Haas, Geschäftsführer bei Necta, beschreibt den Ansatz der neuen Plattform: „Unsere Vision ist ein digitales Ökosystem, das Küchenbetriebe nicht einschränkt, sondern befähigt. Als offenes System mit gleichsam umfassender Funktionalität und API-Schnittstelle ist Necta.one nicht nur Software, sondern das zentrale Betriebssystem moderner Verpflegung. Ein Ort, an dem alle Fäden zusammenlaufen und der gleichzeitig genug Raum lässt für individuelle Wege, Partnerlösungen und zukünftige Anforderungen. Wer mit Necta arbeitet, ist heute stärker und bereit für morgen. Welche Möglichkeiten Necta.one eröffnet, merkt man oft erst, wenn man es erlebt. Dann wird schnell deutlich, welches Potenzial in einer offenen, vernetzten Plattform steckt.“
Klaus Dittel, Leitung Produktmanagement bei Necta, ordnet die Entwicklung von Necta.one folgendermaßen ein: „Wir entwickeln die Plattform nicht als kurzfristige Lösung, sondern als langfristig nutzbares und erweiterbares Fundament. Mit der neuen Architektur schaffen wir die Grundlage für intelligente Assistenzfunktionen, datenbasierte Auswertungen und eine kontinuierliche Weiterentwicklung. Für unsere Kunden bedeutet das vor allem eines: Investitionssicherheit und die Gewissheit, dass ihre digitale Küchenorganisation auch in Zukunft mitwächst.“
Quelle: Necta