Quelle: Rieber

Rieber präsentiert digitalen GN-Mehrwegprozess für Kita- und Schulverpflegung

Ab dem 1. August 2026 startet stufenweise der Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung in der Grundschule. Damit wird Schulverpflegung vielerorts zum täglichen Regelbetrieb. Steigende Portionszahlen, zusätzliche Ausgabestellen sowie wachsende Anforderungen an Hygiene, Sonderkost und Dokumentation erhöhen die Komplexität. Qualität und Wirtschaftlichkeit lassen sich laut Rieber künftig nur mit klar strukturierten und digital geführten Prozessen sichern.

Mehrweg als Grundanforderung: Regulatorische Vorgaben im Fokus

Parallel dazu steigt der regulatorische Druck auf Mehrweg. Nationale Vorgaben und die europäische PPWR machen Wiederverwendung und Rückverfolgbarkeit zur Grundanforderung. Für Caterer und Einrichtungen bedeutet das, Mehrweg nicht nur bereitzustellen, sondern prozesssicher zu organisieren und nachweisbar zu dokumentieren.

Digitaler GN Mehrwegprozess von der Abfüllung bis zur Ausgabe

Rieber präsentiert auf der Intergastra 2026 in Stuttgart einen durchgängigen digitalen GN Mehrwegprozess für die Kita- und Schulverpflegung. Im Mittelpunkt steht nicht das einzelne Produkt, sondern ein vollständig integrierter Ablauf von der Abfüllung bis zur Ausgabe inklusive Rücklauf und Wiedereinsatz. Der GN Mehrwegprozess adressiert insbesondere Fehlerquellen bei Befüllung, Zuordnung und Kommissionierung, die in der Praxis häufiger auftreten als beim Kochen selbst. Medienbrüche, manuelle Listen und Verwechslungen kosten Zeit und führen zu Fehlern; hier setzt der digital geführte GN Mehrwegprozess an.

GN Fill Station als Startpunkt des digital geführten GN Mehrwegprozesses

Mit der GN Fill Station standardisiert Rieber den ersten kritischen Prozessschritt direkt bei der Abfüllung. Eine integrierte Waage und die digitale Prozessführung sind dabei zentrale Elemente des GN Mehrwegprozesses. Durch die Anbindung an bestehende Warenwirtschaftssysteme können Portionsmengen, Speiseinformationen, Zielstellen sowie Produktionsdaten, Allergene, Chargen oder Mindesthaltbarkeit automatisch übernommen und direkt mit dem QR-Code des jeweiligen GN-Systems verknüpft werden. Die Befüllung im GN Mehrwegprozess wird so reproduzierbar, nachvollziehbar und auditfähig.

GN Cover Station für sichere Zuordnung im GN Mehrwegprozess

Im nächsten Schritt des GN Mehrwegprozesses übernimmt die GN Cover Station das sichere und maschinelle Verdeckeln. Behälter und Deckel werden damit auch systemseitig fest zugeordnet. Dies reduziert Fehlerquoten deutlich und entlastet das Personal im Küchenalltag. Im GNauto-Mehrwegprozess unterstützen gelaserte QR-Codes mit GS1 Digital Link die digitale Kommissionierung und fehlerfreie, automatisch gesteuerte Prozesse. Sie sind ein zentraler Bestandteil für einen praxistauglichen und reproduzierbaren Mehrwegkreislauf mit bis zu 75 Prozent Platzersparnis in der Lagerung.

CHECK TRACE und vernetzte Thermoporte im GN Mehrwegprozess

In der weiteren Prozesskette sorgt Check Trace für eine papierlose Kommissionierung per Scan, die alle Touren digital auf Vollständigkeit prüft. GN-Bestände und Umläufe im GN Mehrwegprozess sind dadurch in Echtzeit sichtbar. Der anschließende Transport erfolgt in vernetzten Thermoporten mit automatischer, HACCP-konformer Temperaturdokumentation bis zur Ausgabe. Rieber bietet dafür modulare und mobile Regenerierlösungen für jede Gruppengröße.

Geschlossener GN Mehrwegprozess inklusive Rücklauf

Der GN Mehrwegrücklauf erfolgt durch Scan an der Spülstraße und schließt den digitalen GN Mehrwegprozess ab. Rieber verbindet GN-Standard, digitale Prozessführung und die Anbindung an bestehende Warenwirtschaftssysteme zu einem geschlossenen Mehrwegsystem für die Kita- und Schulverpflegung. Laut Unternehmen wird so Wachstum beherrschbar, Prozesse bleiben nachvollziehbar und Qualität dauerhaft gesichert.

Weitere Informationen unter https://rieber.systems

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