Das Schattenbaumprojekt von J.J. Darboven wächst weiter: Das Unternehmen meldet inzwischen 717.002 ermöglichte Bäume im Rahmen der Initiative, die den Kaffeeanbau an den Klimawandel anpassen und die Existenzgrundlage der Kaffeeanbauenden sichern soll. Neben Honduras und Peru ist das Projekt nun auch in Indien aktiv, sodass 100 Prozent der Kaffeebohnen für Café Intención aus dem Schattenbaumprojekt stammen können.
Ausbau des Schattenbaumprojekts auf drei Länder
Das Schattenbaumprojekt von J.J. Darboven ist in Honduras, Peru und Indien tätig. Insgesamt wurden 717.002 Schattenbäume ermöglicht, die als Hoffnungsträger für zahlreiche Kaffeebauern in diesen drei Ländern beschrieben werden. Jeder Schattenbaum soll empfindliche Kaffeepflanzen vor erhöhten Temperaturen schützen, indem er Schatten spendet. Darüber hinaus tragen die Bäume dazu bei, die Bodenqualität zu verbessern, Nährstoffe zu erhalten und vor Extremwetterlagen sowie Erosion zu schützen. Je nach Baumart bieten sie den Kaffeeanbauenden zudem eine zusätzliche Einnahmequelle und fördern die Biodiversität in den Anbaugebieten.
Neue Partnerschaft in Indien mit Zimtbäumen
Seit Ende 2025 ist die Kooperative Manarcadu Social Service Society (MASS) im indischen Bundesstaat Kerala Teil des Schattenbaumprojekts. Sie liefert die Robusta-Bohnen für die Espresso-Spezialitäten von Café Intención. Auf den Plantagen im Südwesten Indiens pflanzen die Kaffeeanbauenden Zimtbäume als Schattenbäume direkt zwischen die Kaffeepflanzen. Diese sollen die fragilen Kaffeepflanzen vor klimabedingten Extremwetterlagen schützen und den Familien gleichzeitig eine zusätzliche Einnahmequelle durch den Verkauf von Zimt ermöglichen. Über den gesamten Projektzeitraum sind allein in Indien 500.000 Schattenbäume geplant.
Philipp Guht, Vorstand Marketing & Vertrieb bei J.J. Darboven, ordnet die neue Kooperation ein: „Die Zusammenarbeit mit der Kooperative MASS in Kerala ist ein weiterer wichtiger Schritt für uns. Sie zeigt, dass unser Ansatz über Kontinente hinweg funktioniert. Gemeinsam mit den Produzenten vor Ort schaffen wir Perspektiven und geben Hoffnung für eine nachhaltige Zukunft im Kaffeeanbau.“
Erfahrungen aus der Kooperative Valle Grande in Peru
In Honduras und Peru zeigt sich bereits, welche Bedeutung das Schattenbaumprojekt für die Kaffeebauern vor Ort hat. Ein Beispiel ist José Esly Román Silva, ein 33-jähriger Kaffeeproduzent von der Kooperative Valle Grande in Peru, der seit etwa zehn Jahren im Kaffee-Geschäft tätig ist und dem Weg seiner Eltern folgt. Er erklärt: „Ich bin stolz darauf, meine kleinen Pflanzen wachsen zu sehen. Denn davon werde nicht nur ich profitieren, sondern auch andere Produzenten und kommende Generationen.“
Adriano Herrera Sánchez, der seit 20 Jahren im Kaffeeanbau tätig ist und ebenfalls der Kooperative Valle Grande angehört, beschreibt die Bedeutung der Schattenbäume so: „Das Pflanzen eines Baumes bringt Leben – für die Menschheit und für unseren Boden. Schattenbäume spenden Sauerstoff, verbessern die Bodenqualität durch organisches Material und bieten langfristig damit auch wirtschaftliche Vorteile.“ Über seine Vision ergänzt er: „Wir möchten das Bewusstsein dafür schärfen, dass es nicht nur um uns geht. Die Schattenbäume sind ein Vermächtnis für kommende Generationen, um den Herausforderungen der Zukunft zu begegnen.“
Vermarktung von Café Intención
Durch die Ausweitung des Schattenbaumprojekts auch nach Indien können nun 100 Prozent der Kaffeebohnen für Café Intención aus den teilnehmenden Kooperativen des Projekts bezogen werden. Ziel der Initiative von J.J. Darboven ist es, den Kaffeeanbau an die Folgen des Klimawandels anzupassen und die langfristige Existenzgrundlage der Kaffeeanbauenden zu sichern.
Für Gastronomie und Handel ist zudem das Aktionsprinzip „1 Packung = 1 Schattenbaum“ relevant: Für jede verkaufte Packung der Länderkaffees Honduras und Peru im Handel sowie für die doppelt zertifizierten Bio-Gustoso-Produkte in der Gastronomie wird ein weiterer Schattenbaum in den teilnehmenden Kooperativen gepflanzt.
Quelle: J.J. Darboven