Die vierte Auflage von „Sölden sucht das Gastro Supertalent“ hat im Restaurant Falcon neue Maßstäbe gesetzt. Mit einer hochkarätig besetzten Jury und internationaler Beteiligung diente das Format als Bühne für den touristischen Nachwuchs. Den Gesamtsieg sicherte sich der Tourismus Campus Bludenz vor der Berufsschule Altmünster und der Schweizerischen Hotelfachschule Luzern.
Wettbewerb auf Top-Niveau in Küche, Service und Marketing
Drei Tage lang stand Sölden im Zeichen der Leidenschaft für das Gastgewerbe. 36 Schüler aus Österreich und der Schweiz traten in den Disziplinen Küche, Service und Marketing gegeneinander an. Ziel des Wettbewerbs war es, dem Fachkräftemangel mit Wertschätzung und einer spektakulären Plattform entgegenzuwirken.
Der Gesamtsieg geht in diesem Jahr an den Tourismus Campus Bludenz. Das Team überzeugte die Jury durch Konstanz in allen Bereichen und gewann zudem die Kategoriensiege in Service und Marketing. In der Marketing-Challenge punkteten die Teilnehmer aus Vorarlberg mit authentischem Storytelling zum Thema „Supertalente, die bleiben“. Den Sieg in der Küche sicherte sich die Schweizerische Hotelfachschule Luzern, die nach ihrem Premierensieg 2023 erneut die Qualität der Ausbildung in der Schweiz unter Beweis stellte.
„Sölden sucht das Gastro Supertalent“ als Bühne für Talente
Für den fachlichen Leiter des Wettbewerbs, Philipp Stohner, hat sich das Format deutlich weiterentwickelt: „Wir haben hier Gerichte gesehen, die man problemlos in Spitzenrestaurants servieren kann. Wenn man sieht, mit welcher Freude der Nachwuchs ans Werk geht, weiß man: Gastronomie ist einer der coolsten Jobs der Welt.“ Zur Strahlkraft der Veranstaltung sagt Stohner: „Österreich schaut auf Sölden. Ich werde immer wieder darauf angesprochen, weil hier aktiv etwas für den Nachwuchs getan wird.“
Auch Angelika Falkner, Leiterin der Arbeitsgruppe „Destination Employer Branding“ und Gastgeberin im 5-Sterne-Hotel Das Central, betont die strategische Ausrichtung des Wettbewerbs: „Es geht uns nicht nur darum, eine Bühne zu bieten, sondern Sölden als einen Ort zu etablieren, an dem Talente wachsen und langfristig ihre berufliche Heimat finden können.“
Hochkarätige Jury mit Michelin-Sternen und Hauben
Die Jury von „Sölden sucht das Gastro Supertalent“ war so hochkarätig besetzt wie noch nie. Zu den Spitzenköchen zählte unter anderem Peter Fankhauser mit einem Michelin-Stern und vier Hauben. Er erklärte: „Sölden hat den Handlungsbedarf erkannt. Nur Gäste zu akquirieren reicht nicht, wir brauchen entsprechende Fachkräfte für die Qualität im Urlaub. Hier wird die Jugend gefördert, statt nur über den Mangel zu klagen.“
Stefan Speiser, Sternekoch im Hotel Das Central in Sölden, unterstrich die Bedeutung der Ausbildung: „Lehrlingsförderung ist das Wichtigste in unserer Branche. In Sölden bieten wir dafür eine absolute Traumkulisse und Top-Infrastruktur.“
Internationaler Austausch und Nachwuchsgewinnung
Neben dem Wettbewerb stand bei „Sölden sucht das Gastro Supertalent“ der internationale Austausch im Mittelpunkt. Für Marc-André Dietrich von der SHL Luzern hat sich die Qualität des Formats kontinuierlich gesteigert: „Die Qualität ist über die Jahre unglaublich präzise geworden. Die Schüler:innen wachsen hier über sich hinaus.“
Auch aus Sicht der teilnehmenden Nachwuchskräfte ist der Lerneffekt hoch. Anna-Maria Mitterlechner aus den Reihen der Vorjahressieger vom Wilder Kaiser berichtet: „Die Wettbewerbssituation ist extrem stressig, aber der Austausch mit anderen Ländern und das Lernen unter Druck sind ein Mega-Mehrwert für mich.“
Ein weiterer Fokus lag auf der Nachwuchsgewinnung vor Ort. Diplom-Pädagogin Sabine Pinzger von der Polytechnischen Schule Ötztal besuchte mit neun Schülern die Veranstaltung. Der Tag bot den jungen Menschen eine inspirierende Abwechslung zum Schulalltag und bestärkte sie in ihrem Ziel, eine Karriere im Tourismus anzustreben.
Ergebnisse im Überblick
Gesamtsieg:
1. Platz: Tourismus Campus Bludenz
2. Platz: Berufsschule Altmünster
3. Platz: SHL Schweizerische Hotelfachschule Luzern (CH)
Tagessieger (Kategorien:)
Küche: SHL Schweizerische Hotelfachschule Luzern
Service: Tourismus Campus Bludenz
Marketing: Tourismus Campus Bludenz
Quelle: Ötztal Tourismus










