Jeder Outdoor-Bereich kann dank Feng Shui zu einer Wohlfühloase werden und damit Hotelbetreibern zu mehr Umsatz verhelfen. Wie das gelingt, weiß Mark Sakautzky. Der Feng Shui-Master setzt sich bereits seit über 20 Jahren intensiv mit der fernöstlichen Gestaltungslehre auseinander und ist in diesem Fach zudem international als Berater und Ausbilder tätig.
Der Journalist startete im Jahr 2000 eine Ausbildung zum Feng-Shui-Berater; Reisen nach Asien hatten diese Leidenschaft in ihm entfacht. Nach einer einjährigen Feng-Shui-Beraterausbildung traf er auf Grand Master Chan Kun Wah, weltweit die Nr. 4 der Feng-Shui-Meister, dessen direkter Schüler er wurde. 2006 gründete er zusammen mit Master Nicole Finkeldei die Internationale Feng Shui Akademie in Hamburg und Frankfurt. 2008 ernannte Grand Master Chan Mark Sakautzky schließlich zum Feng Shui-Master.
Was bedeutet Feng Shui?
Beim Feng Shui (Feng = Wasser, Shui = Wind) geht es in erster Linie um Chi, die feinstoffliche Energie, die alles durchfließt. Sie soll so unterstützend wie möglich fließen, damit sich der Mensch in einer Umgebung wohl fühlen kann.
„Im asiatischen Raum findet sich kaum ein Hotel, das nicht nach Feng Shui-Regeln geplant worden ist. Feng Shui ist auch keine Einrichtungsform, die sich nur auf Freunde der asiatischen Lebenskunst beschränkt. Es handelt sich um Energie-Architektur.“
Mark Sakautzky

Outdoor-Bereiche zum Wohlfühlen
Voraussetzung für die Gestaltung des Outdoor-Bereichs nach Feng Shui ist eine genaue Analyse des Standortes: denn die äußeren Umstände sind entscheidend. Ob sich ein Haus am Meer, in den Bergen oder an einer Schnellstraße befindet, muss berücksichtigt werden. Welche Aspekte mit einfließen, wird hier zusammengefasst:
Fakt 1: Die Himmelsrichtungen als entscheidendes Werkzeug
- jede Himmelsrichtung weist eine andere Energetik auf
- Flächengestaltung nach dem menschlichen Biorhythmus
- Norden: i.d.R. ist es hier dunkler, kühler, da die Sonne niedrig steht > es benötigt mehr Energie, um den Bereich lebensfreundlicher zu gestalten, z. B. durch künstliches Tageslicht
- Osten: Ansiedelung der Frühstücksterrasse (im Idealfall), da hier die Sonne aufgeht
- Westen: Nutzung der Gastronomiefläche als Outdoor-Cocktailbar (Sonnenuntergang)
Fakt 2: Auswahl und Standort wichtig für den Chi-Fluss
- Wo werden bestimmte Pflanzen platziert? Hohe vs. niedrige Pflanzen
- Benötigt es Wasser im Outdoor-Bereich, z. B. in Form eines Brunnen?
- Wo kommen die Möbel hin? Welche Form haben diese (eckig vs. organisch)?
Fakt 3: Weniger ist mehr
- nicht jeder Quadratmeter der gastronomischen Fläche sollte genutzt werden, um noch mehr Personen unterzubringen – das geht zu Lasten des Chi
- stattdessen: Fläche nach emotionalen und intuitiven Gesichtspunkten erschließen
- dem Gast eine „Schutzzone“ bieten (z. B. durch einen Paravant), so fühlt sich der Gast wohl und verweilt länger
Quelle: B&L MedienGesellschaft/Mark Sakautzky