Auf dem GastroFrühling 2023 – DEHOGA Bayern-Vizepräsident Thomas Förster, Bayerns Justizminister Georg Eisenreich, die bayerische Arbeitsministerin Ulrike Scharf, Bayerns Ministerpräsident Dr. Markus Söder, DEHOGA Bayern-Präsidentin Angela Inselkammer, DEHOGA Bayern-Landesgeschäftsführer Dr. Thomas Geppert und der 2. Vizepräsident des DEHOGA Bayern Andreas Brunner.
Quelle: Hendrik Steffens

Das war der GastroFrühling 2023

Auf dem GastroFrühling 2023 trafen sich fast 3.000 Gäste des Bayerischen Hotel- und Gaststättenverbands Dehoga Bayern. Ort des Zusammentreffens war das Hippodrom auf dem Frühlingsfest auf der Münchner Theresienwiese.

Als prominente Sprecher und Unterstützer der Branche waren die Dehoga Bayern-Präsidentin Angela Inselkammer (Dritte v. r.)und der Bayerische Ministerpräsident Markus Söder (Bild Mitte) dabei. Gemeinsam mit den Gästen setzten Sie ein starkes Zeichen der Geschlossenheit und sendeten Appelle an die Bundesregierung.

Strategie statt Ideologie

Angela Inselkammer forderte die Entfristung der reduzierten Mehrwertsteuer auf Speisen und den Einbezug von Getränken. Außerdem setzt sie sich für Entlastungen bei den Strompreisen ein. Unterstützt wird sie dabei von Markus Söder:

„Die ganze Welt isst gerne bayerische Lebensmittel und kommt zum Urlaub nach Bayern. Deshalb muss es auch bei uns mehr Wertschätzung für die Gastronomie und Hotellerie geben! Sie sind systemrelevant und immer Optimisten. Die Bundesregierung folgt bei den Herausforderungen der Zeit aber leider nur Ideologie statt Strategie: Wir brauchen dringend einen dauerhaft niedrigen Mittelstandsstrompreis statt einen Zwang zum Heizungstausch. Zudem sollte es eine Senkung der Mehrwertsteuer auf alle Lebensmittel und Getränke geben anstatt neuer Steuererhöhungen. Die Preise dürfen nicht weiter steigen.“

Markus Söder, Ministerpräsident Bayern

Außerdem setzt sich die Branche für bessere Rahmenbedingungen ein, z. B. die Wochenarbeitszeit:

„Machen wir es endlich den Menschen einfacher, nach ihren Bedürfnissen, Lebensentwürfen und Vorstellungen arbeiten zu dürfen. Eine tägliche Höchstarbeitszeit hilft uns hier nicht weiter. Wir brauchen endlich die Wochenarbeitszeit, so, wie sie die EU vorsieht.“

Angela Inselkammer, Präsidentin, Dehoga Bayern

Weitere Themen waren Nachhaltigkeit – besonders mit Blick auf die jungen Generationen – und der Abbau der Bürokratie. Nach der Industrie sind die Gastronomie und Hotellerie der zweitstärkste Wirtschaftsfaktor Bayerns. Daher stand der GastroFrühling 2023 besonders im Zeichen der Stärkung der Branche. Dafür brauche sie laut Angela Inselkammer „Leistung, Ideen, Mut und Arbeit“.  

info

Dehoga-Umfrage

Die wirtschaftliche Lage im Gastgewerbe verbessert sich. Wie eine Umfrage des Dehoga zeigt, gehen Umsatzverluste zurück – die Geschäftserwartungen steigen. Hier geht’s zu den detaillierten Ergebnissen der Umfrage.

Quelle: Dehoga Bayern

Mehr zum Thema

BuL-MedienGesellschaft_RGB_kurz
transparent_gif

Jetzt uneingeschränkten Zugang
zu allen News bekommen!

Einfach kostenfrei registrieren.

Die Registrierung beinhaltet unsere kostenlosen Newsletter für den Außer-Haus-Markt. Den Newsletterbezug können Sie jederzeit über Ihren Account anpassen.

Sie haben jederzeit die Möglichkeit der Verwendung Ihrer Daten zu wiedersprechen. Benutzen Sie dazu den in der Newsletter-Mail befindlichen Abmelde Button. Hier finden Sie unsere Datenschutzerklärung und die Widerrufsbelehrung.

Bitte aktiviere JavaScript in deinem Browser, um dieses Formular fertigzustellen.
DSGVO Einwilligung