Schulverpflegung 1/2024 ist erschienen und liefert u. a. einen Nachbericht zum 14. Deutschen Kongress Schulverpflegung des DNSV.
Quelle: B&L MedienGesellschaft

Schulverpflegung 1/2024 ist erschienen

Der 14. Deutsche Kongress für Schulverpflegung in Stuttgart, der im Rahmen der Intergastra stattfand, vereinte Experten der Branche, die sich darin einig waren, dass nicht nur Schule neu gedacht werden muss – wenn man den Anforderungen der Zeit gerecht werden will, sondern vor allem das Thema optimale Schulverpflegung. Es sei Zeit für einen Perspektivwechsel, denn es gelte, die Erschließung konstruktiver Möglichkeitsräume für eine lebenswerte Zukunft der Kinder zu schaffen. 

Vieles hat sich geändert in 2024 – bringt es Dr. Michael Polster, Vorsitzender des Deutschen Netzwerk Schulverpflegung e.V. (DNSV), in seinem Kommentar auf den Punkt – dazu gehört auch die Rückkehr zu 19 Prozent Mehrwertsteuer. Die Anhebung der Mehrwertsteuer stellt die Schulverpflegung in Deutschland vor erhebliche Herausforderungen. Um diese zu bewältigen, ist es jetzt wichtig, proaktiv zu handeln und geeignete Strategien zu entwickeln. Besonders die junge Generation, setzt neue Maßstäbe in Sachen Ernährung und Schulverpflegung. Sie sind aufgewachsen in einer digitalisierten Welt mit Zugang zu globalen Trends und Informationen und stellen neue Anforderungen. Die antiquierten Idealtypen von Schülerinnen und Schülern waren nie weiter von der Lebenswirklichkeit entfernt, als es heute der Fall ist. Schule darf nicht deduktiv von einem abstrakten Idealtypus aus gedacht werden. Dies gilt gerade auch für das Thema Schulverpflegung, sie ist eben mehr als nur ein warmes Mittagessen.

 Schulessen muss kostenfrei und unbürokratisch staatlich finanziert sein. Paradox ist, dass Gefängnisinsassen ihr Essen vom Staat bezahlt bekommen, während die Kinder und Eltern mit dem finanziellen Aufwand alleingelassen werden. Kita-und Schulessen geht nur mit den Cateringbetrieben, wenn diese aber durch Steuern und Abgaben letztlich in ihrer Existenz bedroht sind – sind 19 Prozent kontraproduktiv. Es wird Zeit, dass endlich Geld ins System gegeben wird! Investitionen in die junge Generation sind Investitionen in die Zukunft der Gesellschaft. 

Weitere Themen in Schulverpflegung 1/2024

Die aktuelle Ausgabe Schulverpflegung 1/2024 bietet vielfältigen Lesestoff, hier ein Überblick zu ausgewählten Themen.

Neues aus dem DNSV – Nachbericht zum 14. Deutschen Kongress Schulverpflegung

Optimale Schulverpflegung: „Partizipation“ war eines der Schlüsselworte, das im Rahmen des 14. Deutschen Kongresses Schulverpflegung mehrfach fiel – und aufzeigte, wie wichtig die Stimme der Schüler bei der Gestaltung der Schulverpflegung ist. Mehr dazu lesen Sie auf S. 12ff sowie in unserem Online-Beitrag.

Interview – Tim Jürgens, Vertrieb, CoolCooking

Boxenstopp vorm Mittagessen: Ein kompaktes Gerät, die Technik in der Tür, das Speisen erst kühlt und dann regeneriert – entwickelt vom Caterer für Caterer. Tim Jürgens von CoolCooking gibt einen Einblick zur CoolCookingBox, die insbesondere in Kitas einen Platz finden kann (S. 20f).

Management – Ernährungsbildung

Ernährung auf der Agenda: Eine höhere Akzeptanz bei der Mittagsverpflegung und ein Einblick in die Arbeit, die in einem Lebensmittel auf dem Teller steckt, gelingt durch Ernährungsbildung. Ein Überblick über verschiedene Angebote gibt es auf S. 26f.

Aus der Praxis – Schulverpflegung in der Schweiz

Zwischen Znüni und Zvieri – Schulverpflegung in Zürich: Der Verpflegungsanbieter Menu and More hilft der Schule Münchhalde im Schulkreis Zürichberg bei der Umsetzung der Ernährungsrichtlinien für die Schulen der Stadt Zürich. Der Bericht dazu findet sich auf S. 32f.

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Im Shop können Sie zudem ein Mini-Abo mit Vorzugspreis für die zwei kommenden Ausgaben der Schulverpflegung abschließen, oder klassisch ein Jahres-Abo.

Quelle: B&L MedienGesellschaft

Bild von Sarah Hercht

Sarah Hercht

Sarah Hercht ist als Chefredakteurin des Fachmagazins Schulverpflegung, stv. Chefredakteurin des Fachmagazins GVMANAGER und als verantwortliche Redakteurin für die Online-Auftritte unter dem Dach von blgastro.de verantwortlich. Der Schritt in die nun mehr als zehnjährige journalistische Tätigkeit wurde durch ein Studium der Oecotrophologie (B.Sc.) geebnet, in dem sie sich in ihrer Abschlussarbeit bereits mit den verschiedenen Produktionssystemen im Bereich der Schulverpflegung widmete – und Wissen aus dieser Zeit, auch heute noch in die redaktionelle Tätigkeit einfließen lässt. Ihr Ziel: relevante Informationen für die Praktiker der Branche praxisgerecht und leicht verständlich zu Verfügung zu stellen, damit diese direkt in die Umsetzung gehen können – um Herausforderungen des Alltags zu Chancen der Zukunft zu machen.

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