Endori lässt seine pflanzlichen Alternativprodukte ab dem 1. Juli 2026 durch das Gastronomische Ampelsystem von Gesoca bewerten. Ziel ist es, Großküchen in Mensen, Betriebsrestaurants und Pflegeeinrichtungen transparent zu zeigen, welchen ernährungsphysiologischen Beitrag pflanzliche Alternativen in konkreten Gerichten leisten können und wie sich der Austausch einzelner Zutaten auf die Bewertung kompletter Gerichte auswirkt.
Gastronomisches Ampelsystem als Bewertungsgrundlage
Das Gastronomische Ampelsystem von Gesoca bewertet die ernährungsphysiologische Qualität vollständiger Gerichte auf Basis der Produktspezifikationen aller eingesetzten Zutaten. Als wissenschaftlich fundiertes, unabhängiges Bewertungsverfahren macht es nachvollziehbar, wie sich Rezepturen gezielt verbessern lassen, etwa durch die Reduktion von Energiegehalt, Fett oder gesättigten Fettsäuren. Der Leitgedanke lautet: attraktives Essen so gesund wie möglich und gesundes Essen so attraktiv wie möglich zu gestalten.
Das Gastronomische Ampelsystem schafft für Großküchen eine konkrete Entscheidungshilfe, die als messbar, praxistauglich und anschlussfähig an bestehende Speisepläne gilt. Endori zeigt damit, dass pflanzliche Alternativen im Foodservice nicht nur geschmacklich und praktisch funktionieren, sondern auch ernährungsphysiologisch nachvollziehbar bewertet werden können.
Beispielhafte Rezepturumstellung mit pflanzlichem Hack
Ein Praxisbeispiel verdeutlicht den Effekt des Austauschs einzelner Zutaten. Das pflanzliche Hack von Endori weist mit 9,1 Prozent Fett einen geringeren Fettanteil auf als klassisches gemischtes Hackfleisch mit rund 15 bis 18 Prozent. Darüber hinaus wird ein höherer Ballaststoffgehalt und eine bessere Fettqualität hervorgehoben. Wird ein Klassiker wie Spaghetti Bolognese mit veganem Hack von Endori zubereitet, kann sich die Bewertung des Scores von Rot auf Gelb verbessern, ohne dass weitere Rezepturänderungen notwendig sind. Gleichzeitig entsteht eine pflanzenbasierte Variante, die vegane, vegetarische und flexitarische Ernährungspräferenzen berücksichtigt und sich ohne grundlegende Veränderung des Gerichts in bestehende Speisepläne integrieren lässt.
Rolle der Gemeinschaftsverpflegung für eine ausgewogene Ernährung
Da Millionen Menschen mehrmals pro Woche in Betriebsrestaurants, Mensen oder Pflegeeinrichtungen essen, wird der Gemeinschaftsverpflegung ein erheblicher Einfluss auf die Ernährungsqualität großer Bevölkerungsgruppen zugeschrieben. Bereits kleine Veränderungen in Rezepturen können dort eine große Wirkung entfalten.
„Unser Anliegen ist, dass in Kantinen das Essen so ausgewogen wie möglich gekocht wird und Gäste am liebsten zu dem greifen, was besonders gesund ist“, sagt Christian Feist, Geschäftsführer von Gesoca. „Pflanzliche Produkte können dabei ein wirksamer Hebel sein – vorausgesetzt, sie überzeugen sowohl ernährungsphysiologisch als auch geschmacklich. Da pflanzliche Lebensmittel im Gastronomischen Ampelsystem besser bewertet werden, können auch Ersatzprodukte zu eine besseren Bewertung führen.“
Nutzen für Großküchen in der Praxis
Aus Sicht von Endori steht der praktische Nutzen für Küchenverantwortliche im Vordergrund. Andreas Schneider, Key Account Manager Gemeinschaftsverpflegung bei Endori, erläutert: „Großküchen stehen täglich vor der Aufgabe, Genuss, Wirtschaftlichkeit und Gesundheit unter einen Hut zu bringen. Mit dem Ampelsystem von Gesoca können wir zeigen, welchen Beitrag unsere Produkte zu einer besseren ernährungsphysiologischen Bewertung leisten können. Das macht den Einsatz pflanzlicher Alternativen für Küchenleitungen transparenter und fundierter.“
Quelle: Endori
Jetzt zum Newsletter anmelden!
Wollen Sie keine aktuellen News, spannende Hintergrundberichte oder Interviews verpassen? Dann melden Sie sich jetzt hier zu unserem Branchen-Newsletter an!