„Plant-based“ ist weltweit unter den Foodies ein ständig wachsendes Thema – 5 Tipps von Andrew Fordyce fürs plant-based-Pimping.
Quelle: Roosa Kulju on Unsplash

5 Tipps: Plant-based-Pimping

Bereits 2018 nutzten laut der Studie National Eating Trends der NPD Group 14 Prozent der Konsumenten in den USA pflanzliche Alternativen. Davon bezeichneten sich 86 Prozent der Konsumenten nicht als Vegetarier oder Veganer. Ein Blick nach Deutschland bestätigt den Trend zum Flexitarismus nach dem Motto: „Gesunde Ernährung ohne kompletten Verzicht“. Flexitarismus 2.0 bedeutet: Der Kunde will Proteine, allerdings verbunden mit der Wahlmöglichkeit, ob sie fleischbasiert oder alternativ sind. Darum zählt im Streetfood-Business nicht allein das Signature-Dish, mit dem man sich vom nächsten Stand absetzt. Es gehört eine plant-based vegane Variante auf die Angebotstafel. Hier fünf Ideen, für’s plant-based-Pimping von Foodexperte Andrew Fordyce:

1. Wirklich Gesund

Das Fleisch einfach wegzulassen ist in den meisten Fällen keine ansprechende Alternative. Ist ein Ersatzprodukt angesagt, gilt die Regel: frei von Allergenen, Laktose, künstlichen oder gentechnisch manipulierten Stoffen. Für eine plant-based-Kreation muss man nicht gleich selbst unter die Produktentwickler gehen. Premium Convenience-Produkte sind durchaus legitim, sollten aber „all natural“ sein.

Andrew Fordyce gibt Tipps rund ums plant-based-Pimping. (Quelle: Fordyce)

2. Frisch vom Feld

Die größte Transparenz ist sicher bei Produkten gegeben, die vom regionalen Bauern kommen, der sich dem nachhaltigen Bio-Anbau verschrieben hat. Die einfachste Proteinbombe ist die Gemüsepfanne. Wer bewusst die Zutaten wählt, hat im Nu einen Power-Pool aus starken grünen Proteinen beisammen. 100 Gramm Rosen- oder Grünkohl liefern
4,5 Gramm Protein, gefolgt von Spinat und Brokkoli mit 3 Gramm. Ein aufmerksamer Blick auf die Proteinkalorien, also dem Anteil an den Gesamtkalorien, die aus Proteinen stammen, lohnt sich. Da hat die Brunnenkresse, ein tolles Topping, mit 84 Prozent Proteinkalorien die Nase vorne. Damit es auch was zum Beißen gibt, einfach mit Hülsenfrüchten wie getrockneten Kidneybohnen (58 Prozent Proteinkalorien) andicken. Mit etwas Know-how und Fantasie ist schnell ein plant-based-Gemüsegericht gezaubert.

3. Chili con Proteine

Bleiben wir bei altbekannt und einfach: ein mexikanischer Eintopf – aber nicht con carne. Stattdessen kommt veganes Hack hinein, das mittlerweile auch beim Discounter erhältlich ist. Eine Portion Extra-Proteine liefert ein spezielles Sonnenblumenhack mit rund 55 Prozent Proteinen.

4. Tacos mit Obst

Diese Kombination liest sich auf den ersten Blick schräg. Gemeint ist aber ein ganz besonderes Früchtchen: die Jackfruit. Sie punktet durch ihre Textur, die dem Hühnerfleisch nahe kommt. Dazu ist sie saftig und lässt sich vielfältig zubereiten, z. B. indem man sie mariniert und in Öl scharf anbrät. In puncto Proteine gewinnt sie mit 1,5 Gramm auf 100 Gramm kein Rennen, aber beim Fett ist sie mit 0,1 Gramm fast unschlagbar. Apropos: Tacos sind glutenfrei und vegan, lassen viel Spielraum für originelle Füllungen und sind schnell zubereitet.

5. Poké Protein Bowl

Schon seine Hauptzutat macht das Trendgericht Poké, den hawaianischen Fischsalat, zu einer Proteinbombe. Als weitere Proteingeber werden vor allem Algen und Reis gereicht. Als Ersatzprodukt für den Fisch funktioniert Falafel: Eine multikulturelle plant-based-Variation, die gleichzeitig Geschmack und Proteine hervorbringt.
Fazit: Man kann aus dem Vollen der grünen Zutaten schöpfen und hat im Nu ein zusätzliches Teaser-Gericht, das jeden anspricht, gleich welcher Ernährungsart oder Tagesbefindlichkeit, die mal Lust auf einen fleischlosen Imbiss signalisiert.

Mehr über Andrew Fordyce und zu seinen Touren zu den Streetfood-Hotspots: www.foodtrendtours.de

Quelle: Fordyce

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