Schwabinger Tor Bräu startet Bio-Brauerei und Wirtshaus

Mit dem Schwabinger Tor Bräu knüpft das Andaz München Schwabinger Tor an die lokale Brautradition im Stadtteil an und positioniert die hauseigene Brauerei als junge Nachbarschafts-Brauerei samt Wirtshaus. 107 Jahre nach dem Aus der letzten lokalen Brauerei wird in Schwabing wieder eigenes Bier gebraut und ausgeschenkt – mit klarer Fokussierung auf frisches, bio-zertifiziertes Bier und eine moderne, gesellige Wirtshauskultur.

Schwabinger Tor Bräu: Rückkehr der Braukultur nach Schwabing

Das Schwabinger Tor Bräu versteht sich als neuer nachbarschaftlicher Ort in einem der lebendigsten Viertel Münchens. Die Brauerei mit angegliedertem Wirtshaus setzt auf Geselligkeit und ein lockeres Zuprosten und knüpft damit an die historische Rolle Schwabings als Braustandort an. 107 Jahre nach dem Ende der letzten lokalen Brauerei wird hier wieder vor Ort gebraut und lokales Bier ausgeschenkt.

Die einzige Brauerei in Schwabing hat 2025 im Keller des Hotels ihren Betrieb aufgenommen. Unter der Leitung von Braumeister Valentin Schöttke produziert das Schwabinger Tor Bräu die Biere, die inzwischen in allen Restaurants und Bars des Andaz München Schwabinger Tor als Hausbier ausgeschenkt und verkauft werden.

Brauereibetrieb im Hotelkeller und Fokus auf frisches Bier

Die Brauerei arbeitet im Keller des Andaz München Schwabinger Tor, einen Stock unter der als „wohl größte Breze Münchens“ beschriebenen Installation in der Andaz Lounge. Dort entwickelt Braumeister Valentin Schöttke gemeinsam mit Frank Heckelmann, General Manager des Andaz München Schwabinger Tor, die Biersorten und den Brauereistil.

Produziert werden insgesamt zwei Standardbiere und zahlreiche saisonale Biere. Charakteristisch ist eine vollmundige, frische, intensive und malzige Stilistik. Die Brauerei setzt auf Bio-Zertifizierung und auf frisches Bier im klassischen Verständnis: nicht pasteurisiert, unfiltriert, nicht konserviert und nach dem Brauen durchgehend gekühlt. Diese geschlossene Kühlkette soll die natürlichen Aromen bewahren und für einen besonders frischen, vollmundigen Biergenuss sorgen.

In neun Gär- und Lagertanks produziert Valentin Schöttke die Biere für das Schwabinger Tor Bräu sowie für die Restaurants und Bars des Hotels. Die beiden Standardbiere sind zudem im Tagescafé Bicicletta in 0,3- und 0,5-Liter-Flaschen auch zum Mitnehmen erhältlich.

Die maximale Jahresproduktion der Brauerei liegt bei 80.000 bis 100.000 Litern. Neben den Standardbieren sollen saisonale Sorten wie Red Ale, Pale Ale, Stout, Bockbier oder verschiedene Festbiere für Abwechslung sorgen.

Sortiment: Standardbiere und saisonale Spezialitäten

Das Kernsortiment des Schwabinger Tor Bräu bilden zwei Standardbiere. Das Schwabinger Gold ist als Helles Export, unfiltriert, angelegt. Es weist eine Farbe von 15 EBC, eine Bittere von 22 IBU, eine Stammwürze von 12,3°P und einen Alkoholgehalt von 5,2 Prozent auf. Verwendet werden Pilsner Malz, Münchner Malz und dunkles Caramalz; als Bitterhopfen kommt Eureka, als Aromahopfen Saphir zum Einsatz.

Zur Positionierung des Biers heißt es: „Hat Bayern nicht genug Helles?“ – diese Frage haben wir uns auch gestellt. Deswegen findet ihr bei uns kein klassisches Helles, wie es von vielen anderen gemacht wird. Bei uns gibt es mit dem Schwabinger Gold direkt ein Bier, welches etwas kräftiger im Geschmack und von den traditionellen Exportbieren inspiriert ist. Süffig malzig, nicht zu herb, aber mit deutlicher Aromahopfennote durch die Hopfensorte Saphir, welche Florale- und Zitrusnoten mitbringt. Die lange Reifezeit von 8 bis 10 Wochen sorgt für eine hohe Bekömmlichkeit, ganz so wie es früher mal war.“

Zum Standardsortiment gehört außerdem ein Zwickel, dessen Preis in der Wirtshauskommunikation mit 4,80 Euro für 0,5 Liter genannt wird. Das Schwabinger Gold wird mit 4,90 Euro für 0,5 Liter ausgewiesen. Beide Biere sind damit „nachbarschaftlich kalkuliert“.

Im Jahresverlauf ergänzen mehrere saisonale Biere das Angebot. Das Schwabinger O’Zapft ist als helles Märzenbier beschrieben mit 12 EBC, 21 IBU, 13,5°P Stammwürze und 6,1 Prozent Alkohol. Es wird mit Pilsener, Wiener und Münchner Malzen sowie den Hopfensorten Akoya, Hallertauer Tradition und Spalter Select gebraut. In der Beschreibung heißt es, das Märzen sei „herrlich süffig, strohgelb im Glas und ausschließlich mit Aromahopfen verfeinert“, mit „feinwürzigen Hopfennoten“ und einem „angenehm erfrischenden Malzkörper“, der das Bier zu einem „klassisch milden Festbier“ mache, das „bayerische Lebenslust ins Glas bringt“.

Das Schwabinger Abendrot, ein modernes Irish Red Ale, besitzt 35 EBC, 22 IBU, 12,6°P Stammwürze und 5,3 Prozent Alkohol. Die Malzschüttung umfasst Wiener, Münchner, Melanoidin-, CaraRed- und Röstmalz, als Aromahopfen kommen Callista, Cascade und Eureka zum Einsatz. Laut Beschreibung ist das Abendrot eine „moderne Interpretation des irischen Klassikers“, bei der dunkle Malze und fruchtige Hopfensorten Aromen von „dunklen Beeren und Steinfrüchten“ ins Glas bringen, „abgerundet von feinen Röstaromen“.

Mit dem Schwabinger Nachthimmel bietet die Brauerei zudem ein Stout mit 140 EBC, 40 IBU, 15,3°P Stammwürze und 6,5 Prozent Alkohol an. Verarbeitet werden helle und dunkle Gerstenmalze, Weizen- und Roggenmalz, die Hopfung erfolgt mit den Bitterhopfen Eureka und Spalter Select sowie Hallertauer Tradition als Aromahopfen. Beschrieben wird das Bier als „dunkel wie der Nachthimmel über Schwabing: tiefschwarz im Glas, gekrönt von haselnussbraunem Schaum“, mit kräftigen Röstaromen, die an „Espresso und dunkle Schokolade“ erinnern, sowie einem cremigen Mundgefühl und „ordentlich Vollmundigkeit“.

Darüber hinaus wird das saisonale Sortiment um ein helles Bockbier mit dem Namen Schwabing hat Bock ergänzt. Es besitzt 18 EBC, 23 IBU, 16,3°P Stammwürze und 7,0 Prozent Alkohol. Die Malze Pilsner, Wiener, Münchner und CaraHell bilden die Grundlage, in der Hopfung werden die Sorten Eureka, Akoya und Tango verwendet.

Braumeister Valentin Schöttke (Quelle: Schwabinger Tor Bräu)

Wirtshauskonzept und Angebote für Bierliebhaber

Das Wirtshaus Schwabinger Tor Bräu versteht sich als Anlaufpunkt für Freunde des bayerischen Biers und als Ort, an dem gemeinschaftliches „Brautum“ gelebt wird. Mit 84 Sitzplätzen im Innenbereich und 128 Plätzen auf der Terrasse bietet das Wirtshaus Raum für Stammtische, gesellige Runden und den Feierabend. Die Wirtsstube ist modern und offen gestaltet, das Bier fließt von der Decke in die Gläser, da die Biertanks über der Schank und den Gästen gelagert sind.

Bayerische Lebenslust, weltoffenes Denken, Herzlichkeit im Miteinander sowie eine gehobene Wirtshaus- und Bierkultur werden als prägende Elemente des Konzepts beschrieben. Die Preisgestaltung der Biere wird dabei ausdrücklich als „nachbarschaftlich“ hervorgehoben.

Für Fachpublikum wie Gastronomen und Hoteliers interessant sind die begleitenden Angebote rund um die Brauerei. Das Schwabinger Tor Bräu bietet Brauereiführungen und Bierverkostungen an. Zudem setzt sich Braumeister Valentin Schöttke jeden zweiten Donnerstag im Monat an den Stammtisch, um Fragen zu beantworten und mit Gästen über Bierstile und Brauprozesse zu diskutieren. Der ausgebildete Brau- und Malzmeister bringt Erfahrung aus mehreren Brauereien mit und „teilt gerne seine Erfahrungen und hopfigen Ansichten“.

Vertrieb über Hotellerie und Tagescafé

Die Biere des Schwabinger Tor Bräu werden als Hausbier in allen Restaurants und Bars des Andaz München Schwabinger Tor ausgeschenkt und sind damit eng an das Hotelkonzept angebunden. Darüber hinaus sind die zwei Standardbiere im Tagescafé Bicicletta in Flaschen zum Mitnehmen erhältlich. Die Kaffeebar hat täglich von 8 bis 17 Uhr geöffnet und bietet die Biere des Schwabinger Tor Bräu zum Verkauf an.

hwww.schwabingertorbraeu.de

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