Wenn im Restaurant zu viele Tische frei bleiben, gehören drei Faktoren auf den Prüfstand: die Qualität des Essens, der Servicegedanke des Personals und die Sichtbarkeit bei Google.
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Sichtbarkeit bei Google: 6 Punkte, die Sie nach ganz oben bringen

Wenn im Restaurant zu viele Tische frei bleiben, gehören drei Faktoren auf den Prüfstand: die Qualität des Essens, der Servicegedanke des Personals und die Sichtbarkeit bei Google. Schließen Gastgeber die beiden ersten Punkte als Grund aus, lohnt ein Blick in die lokale Suche Deutschlands wichtigster Suchmaschine. Was gastronomische Betriebe für eine nachdrückliche Online-Präsenz tun können, bringt diese Checkliste auf den Punkt.    

1. Sichtbarkeit bei Google bedarf gesteigerter Online-Präsenz

Neu in der Stadt oder für ein Wochenende im Urlaub: Wer seinen Ort ändert, braucht eine kulinarische Anlaufstelle.  Aber wie treffen Unschlüssige ihre Entscheidung, wo sie die Zeit zum Businesslunch oder den besonderen Fine Dining Abend verbringen? Auf der Suche nach dem besten Spot, aktivieren sie die Umgebungssuche online nach erreichbaren Restaurants mit guter Bewertung, anziehendem Ambiente und klarer Speisekarten-Information. Dank online abrufbarer Daten dauert die Auswahl der Location nicht lange. Schlechtes Empfehlungsmanagement, veraltete Web-Inhalte und fehlende Ansprache der zielgruppenrelevanten Gäste verhindern hingegen die Neukundengewinnung. Das unterscheidet gut besuchte von schlecht besuchten Gaststätten. Gesteigerte Online-Präsenz und gezieltes Reputationsmanagement führen zur lokalen Auslastung und Mehrumsatz. Stimmen dann noch Menschen und Mahlzeiten, winken neue Stammkunden.

2. Insights auf Kanälen wie Instagram, YouTube & TikTok

Mit knapp 90 % Marktanteil in Deutschland schubst Google so schnell niemand vom Sichtbarkeitsthron. Darum ist es wichtig, dass sich Betreibende online transparent und von ihrer besten Seite zeigen. Einladende Texte und Fotos, Adress- und Kontaktdaten, Öffnungszeiten, aktuelle Speise- und Getränkekarte sowie die responsive Homepage gehören zu einem aussagekräftigen Unternehmensprofil auf Google zwingend dazu. Clevere geben außerdem Auskunft über News aus der Küche, bevorstehende Events sowie Wegbeschreibungen. Kanäle wie YouTube, TikTok und Instagram bringen zusätzlichen Nutzen, da Gäste dort vermehrt nach Unternehmensinformationen suchen. Instagram verwendet Unternehmensinformationen in seiner Kartenentdeckungsfunktion – diese sollten also korrekt sein.

3. Virtuelle Gastroführung schafft Vertrauen

Der Mensch als visuell veranlagtes Wesen behält das mit dem Auge Erfahrene länger im Gedächtnis. Warum also nicht einen virtuellen Rundgang durch die Räume auf der eigenen Homepage integrieren? Die Verweildauer der Surfenden steigt so auf der Webseite um das Fünffache. Interaktive Touren lassen sich sogar problemlos in Google einbinden. Die nötige Zertifizierung für Produktion und Integration dieser Rundum-Bilder haben Google Street View Trusted Partner. Dank einer 360-Grad-Panorama-Tour schlendert die Kundschaft dann rund um die Uhr durch das Restaurant. Klickbare Wegmarken mit einsehbaren Rezepten oder Live Cooking-Impressionen wirken als positive Störer und bringen die Interessierten dazu, sich noch eingehender mit den Services zu beschäftigen.

4. Authentische Antworten auf Bewertungen

Als das Salz in der Suppe gelten die Kundenrezensionen, da viele sie als ausschlaggebendes Kriterium für einen Besuch sehen. Nach einer aktuellen Studie der Marketing-Experten Brightlocal lesen 98 % aller Suchenden die Online-Bewertungen lokaler Unternehmen. Wenn sie sehen, dass das Team aktiv auf positive und negative Bewertungen reagiert, verdoppeln sich nach den Untersuchungsergebnissen sogar die Chancen für einen Besuch. Es lohnt also, sich die Zeit für das Verfassen von authentischen Antworten auf Online-Reviews zu nehmen.

5. Gegen rufschädigende Bewertungen vorgehen

Kontinuierliche Bewertungen auf 4- bis 5-Sterne-Niveau mit lobenden Worten auf Google schüren Vertrauen in die Qualität der Adresse. Tatsächlich rezensieren Gäste jedoch gern nach negativen Eindrücken. Ob gerechtfertigt oder nicht – 1-Sterne-Bewertungen drücken den Sterne-Schnitt und kosten Kunden sowie Umsatz. Nicht selten kommt es vor, dass die Konkurrenz hinter schlechten Bewertungen steckt und versucht, Stimmung zu machen. Das Business ist kein Ponyhof. Und trotzdem muss sich das niemand gefallen lassen. Wenn Anhaltspunkte für Rufschädigung vorliegen, hilft es nur, einen Juristen für IT-Recht einzuschalten. Mit diesem gelingt es oft, gegen rufschädigende Bewertungen vorzugehen und das Renommee wiederherzustellen.

6. Gäste aktiv nach Feedback fragen

Zufriedene Kunden zu einem schriftlich geäußerten Online-Lob zu bewegen, setzt ein Agieren der Mitarbeitenden voraus. Umfrageergebnisse zeigen, dass 65 % der Kunden eine Bewertung abgeben, wenn sie darum gebeten werden. Warum also das Prestige-Potenzial verschenken? Es gilt also das Servicepersonal zu ermutigen, aktiv nach Feedback der Gäste zu fragen. Wer nicht fragt, bekommt auch keine Antwort! Aber wann ist die richtige Zeit für einen unaufdringlichen Stups? Der passende Augenblick hängt von den Arbeitsabläufen des Betriebs ab, als Zielgruppe eignen sich aber immer begeisterte Kunden. So nutzt beispielsweise eine Kellnerin die Gunst der Stunde, indem sie satt-glücklichen Gästen mit dem Gruß des Hauses beim Bezahlen eine Empfehlungskarte mit QR-Code zur sofortigen Bewertung an die Hand gibt. Bei Dessert oder Digestif  haben sie genügend Zeit, mit dem Smartphone online eine Top-Bewertung und -Review zu hinterlassen. Ein offenes Gäste-WLAN ist dabei von Vorteil.

Autor: Mirko Altevogt

Gründer & Geschäftsführer der PR-Helden

Der auf Online-Sichtbarkeit lokaler Unternehmen spezialisierte Profi, stellte mit seinen Maßnahmen Umsatzentwicklung und Reputation schon dutzender Betriebe auf solide Füße.

Quelle: Mirko Altevogt

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