Die Fafga 2026 bringt vom 20. bis 22. September auf der Messe Innsbruck rund 230 Aussteller, Hoteliers, Gastronomen, Branchenprofis und Partner zusammen. Unter dem Motto „Fafga meets future“ stehen Innovationen, Künstliche Intelligenz, Zukunftsthemen und der persönliche Austausch im Mittelpunkt. Einen inhaltlichen Schwerpunkt bildet 2026 erstmals die konkrete Anwendung von KI in Hotellerie und Gastronomie.
Fafga als Marktplatz, Zukunftsplattform und Branchentreffpunkt
Die Fafga versteht sich als zentrale Plattform für Gastronomie und Hotellerie in Tirol. Fachbesucher können Produkte kennenlernen und vergleichen, Entwicklungen einordnen und persönliche Gespräche führen. „Die Fafga 2026 ist Marktplatz, Zukunftsplattform und Branchentreffpunkt zugleich: Hier können die Fachbesucher Produkte kennenlernen und vergleichen, Entwicklungen einordnen und persönliche Gespräche führen. So bringt die Fafga aktuelle Angebote, neue Technologien, Zukunftsthemen und die Menschen dahinter zusammen“, berichtet Hansjörg Stern von der interimistischen Geschäftsführung der Congress Messe Innsbruck.
Für den Tiroler Tourismus und die heimische Gastronomie ist die Fafga ein wichtiger Ort des persönlichen und fachlichen Austauschs. Tourismus- und Wirtschaftslandesrat Mario Gerber betont: „Tirols Tourismus und Gastronomie stehen vor der Aufgabe, Qualität und Wettbewerbsfähigkeit auch unter sich verändernden Rahmenbedingungen langfristig zu sichern. Innovation und Digitalisierung können dabei einen wichtigen Beitrag leisten. Die Fafga 2026 zeigt mit ihrem Schwerpunkt auf Künstliche Intelligenz, welche neuen Möglichkeiten sich für die Branche eröffnen, etwa wenn es darum geht, Abläufe effizienter zu gestalten, Mitarbeitende zu entlasten oder das Gästeerlebnis weiterzuentwickeln. Gleichzeitig bleibt der persönliche Kontakt das Herzstück von Tourismus und Gastronomie. Die Fafga bringt diese Entwicklungen zusammen und macht damit sichtbar, wie technologische Innovation und gelebte Gastfreundschaft zusammenspielen können.“
Für die Stadt Innsbruck hebt Bürgermeister Johannes Anzengruber die Bedeutung des Branchentreffpunkts hervor: „Die Fafga ist der jährliche Branchentreffpunkt, an dem sich zeigt, wohin sich der Tourismus entwickelt. Neue Trends, Produkte und Lösungen treffen hier auf die Menschen, die unsere Branche gestalten. Für Innsbruck als alpin-urbanen Tourismusstandort ist dieser Austausch ein wichtiger Impuls für die kommende Saison und darüber hinaus.“
Die Messepräsidentin der Wirtschaftskammer Tirol Sebiye Cara unterstreicht die Rolle als Investitionsplattform: „Die Fafga ist für die Branche eine echte Arbeitsmesse: Zwei Drittel der Fachbesucherinnen und Fachbesucher aus der Tiroler Hotellerie und Gastronomie kommen mit konkreten Beschaffungsvorhaben. Das bedeutet: Hier wird nicht nur geschnuppert – hier wird investiert. Damit setzt die Fafga wichtige wirtschaftliche Impulse – und das genau zum richtigen Zeitpunkt vor der Wintersaison.“
Breites Angebot für den betrieblichen Alltag
Fachbesucher finden auf der Fafga Produkte und Lösungen für unterschiedlichste Bereiche ihres Betriebs. Das präsentierte Angebot reicht von Food & Beverage, Kaffee, Wein und Backwaren über professionelle Küchen-, Kaffee- und Spültechnik bis zu Hotel- und Gastronomieeinrichtung, Interiorangeboten, Wellness, Hygiene und Sicherheit. Auch Prozesse hinter den Kulissen spielen eine wichtige Rolle. Hotel- und Vermietsoftware, Kassen- und Buchungssysteme, Revenue Management, Personal- und Zeiterfassung, Marketing und digitale Gästeservices ergänzen das Angebot ebenso wie Lösungen rund um Energie, Photovoltaik, E-Mobilität und Automatisierung.
Die Fafga bietet Gelegenheit, Produkte unmittelbar kennenzulernen, zu verkosten, auszuprobieren und zu vergleichen. Der direkte Kontakt zu den ausstellenden Unternehmen ermöglicht eine persönliche und professionelle Beratung zu konkreten Fragestellungen und Orientierung für anstehende Investitionsentscheidungen.
Künstliche Intelligenz im Fokus: Anwendungen, KI-Bühne und KI-Journey
Künstliche Intelligenz erhält 2026 erstmals einen eigenen inhaltlichen Schwerpunkt auf der Fafga. Im Mittelpunkt steht die konkrete und bedarfsgerechte Anwendung in Hotellerie und Gastronomie. Aussteller präsentieren KI-Lösungen für Gästekommunikation und Telefonie, Buchung und Revenue Management, Marketing, Rezeptmanagement, Videoanalyse sowie Service- und Reinigungsrobotik. Entsprechende Anbieter werden im Hallenplan und Ausstellerverzeichnis eigens gekennzeichnet. Vertieft wird der Schwerpunkt auf der KI-Bühne, auf der Experten Einblicke in aktuelle Entwicklungen und konkrete Einsatzmöglichkeiten von KI in Hotellerie und Gastronomie geben.
Ein zusätzlicher Anlaufpunkt ist die eigens für die Fafga konzipierte KI-Journey auf einer zwölf Meter breiten LED-Wall. Die interaktive Reise spannt den Bogen von der Entwicklung Künstlicher Intelligenz bis zu ihrem heutigen Einsatz im Betriebsalltag. Entlang verschiedener Stationen erhalten Fachbesucher Einblicke in mögliche Anwendungsfelder für den eigenen Betrieb. Im Zentrum stehen Fragen aus der Praxis: Wie können Hotel- und Gastronomieangebote für KI-Systeme sichtbar und auffindbar werden? Wo kann KI bei der Automatisierung von Gästeanfragen oder bei der Preisgestaltung unterstützen? Welche digitalen Anwendungen erleichtern Abläufe in Küche und Service?
Wer einen interessanten Einsatzbereich entdeckt, kann sich im Anschluss direkt bei den jeweiligen Anbietern auf der Messe informieren und beraten lassen. Konzipiert wurde die KI-Journey gemeinsam mit Georg Hofherr, KI-Experte und Geschäftsführer von P8. Er sagt: „In Zukunft wird es kein Unternehmen geben, das von KI unberührt bleibt – unabhängig davon, ob es sie selbst aktiv einsetzt oder nicht. Während das Internet mehr als zwei Jahrzehnte brauchte, um den Massenmarkt zu erreichen, verändert KI unsere Arbeits- und Wirtschaftswelt innerhalb weniger Monate. Wer heute seine Sichtbarkeit in der KI-Welt nicht aktiv gestaltet, riskiert einen ähnlichen Rückstand wie jene, die einst das Internet oder Social Media unterschätzt haben. Tirol ist Tourismus-Champion und muss auch KI-Champion werden.“
KIDU × Fafga KI-Buildathon und Tourismus Topics Tirol
Zum Auftakt setzt der KIDU × Fafga KI-Buildathon auf praxisnahe Entwicklungen. Die Wirtschaftskammer Tirol bringt gemeinsam mit Betrieben reale Herausforderungen aus Hotellerie und Gastronomie auf die Messe. Die Aufgabenstellungen werden erst vor Ort bekannt gegeben. Anschließend entwickeln Teams innerhalb eines Tages KI-basierte Lösungsansätze und funktionierende Prototypen.
Am Dienstag werden die Ergebnisse im Rahmen der Tourismus Topics Tirol präsentiert und das Siegerprojekt ausgezeichnet. Das Branchenevent der Sparte Tourismus und Freizeitwirtschaft der Wirtschaftskammer Tirol widmet sich Fragen rund um die nächste Gastgebergeneration und neue technologische Möglichkeiten.
Alois Rainer, Obmann der Sparte Tourismus und Freizeitwirtschaft der Wirtschaftskammer Tirol, erklärt: „Die Fafga ist die Messe unserer Branche und damit gerade für ein Tourismusland wie Tirol von besonderer Bedeutung. Gastronomie und Hotellerie sind weit mehr als Gastgeber: Sie sind zentrale Wirtschafts- und Standortfaktoren, sichern Wertschöpfung und Arbeitsplätze und prägen die Attraktivität und Lebensqualität unserer Regionen. Umso wichtiger ist es, sich intensiv mit den Veränderungen und Chancen der Zukunft auseinanderzusetzen. Von Künstlicher Intelligenz und Digitalisierung über neue Angebote und innovative Konzepte bis hin zu den großen Fragen rund um die Beschäftigten und die Zukunft des Tourismus: Die Fafga bringt jene Themen zusammen, die für unsere Betriebe heute und morgen relevant sind.“
Weiter sagt er: „Gleichzeitig bleibt sie das, was in einer zunehmend digitalen Welt besonders wertvoll ist: ein persönlicher Treffpunkt. Hier kommen Unternehmerinnen und Unternehmer zusammen, tauschen Erfahrungen aus, informieren sich über neue Entwicklungen und diskutieren gemeinsam darüber, wohin sich unsere Branche entwickeln wird. Genau diese Verbindung aus Innovation, Information und persönlichem Austausch macht die Fafga so wertvoll.“
Der Projektleiter der Fafga Stefan Kleinlercher fasst die Ausrichtung zusammen: „Die Fafga greift aktuelle Entwicklungen auf und macht sie über unterschiedliche Formate konkret erlebbar. Das Zusammenspiel aus Ausstellerangebot, Fachprogramm und neuen Formaten wie KI-Journey und Buildathon bietet Fachbesuchern Orientierung, Wissen und konkrete Anknüpfungspunkte für den eigenen Betrieb.“
Fafga Future Feast: Bühne für Zukunftsthemen und Kulinarik
Neben der Fachausstellung schafft das Fafga Future Feast Raum für Persönlichkeiten, Wissen und neue Perspektiven über Keynotes, Vorträge, Workshops und weitere Formate. Den Auftakt gestaltet Motorsportlegende Ralf Schumacher, der heute auch als Winzer und Hotelier tätig ist. Er berichtet im moderierten Gespräch von Teamwork, Entscheidungsstärke, Veränderung und technologischen Entwicklungen.
Ein weiteres Highlight ist der Auftritt von KI-Pionier Thorsten Köhler. Der Unternehmer spricht in seiner Keynote über KI-Transformation und deren Auswirkungen auf den Tourismus. Am Montagabend rückt die heimische Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion in den Fokus, wenn die Agrarmarketing Tirol den 3. Tiroler Lebensmittelinnovationspreis verleiht.
Persönliche Begegnung und Rahmenprogramm
Die persönliche Begegnung der Fachbesucher bleibt ein wesentlicher Bestandteil der Fafga. An den Messeständen, bei Talks und Programmpunkten entstehen neue Kontakte, bestehende Netzwerke werden gepflegt und Gespräche vertieft. Am Sonntagabend führt OUT OF OFFICE × Fafga diesen Gedanken nach Messeschluss weiter. Die offizielle Aftershow-Party verbindet Hospitality, Business und Entertainment, um den Eröffnungstag ausklingen zu lassen.
Quelle: Fafga