Drei Gastronomiekonzepte stehen im Finale um den Preis der Deutschen Systemgastronomie 2026: Mmaah!, 60 Seconds to Napoli und Goldies. Die Auszeichnung des Bundesverbands der Systemgastronomie (BdS) wird im Rahmen des BdS-Mittagsempfangs im Münchner Künstlerhaus vergeben.
Bedeutung für die Branche
Seit 2011 würdigt der BdS mit dem Preis der Deutschen Systemgastronomie außergewöhnliche Ideen, Konzepte und Leistungen, die die Branche prägen und weiterentwickeln. Verliehen wird die renommierte Auszeichnung am 18. September 2026 im Rahmen des traditionellen BdS-Mittagsempfangs im Münchner Künstlerhaus.
BdS-Hauptgeschäftsführer Markus Suchert betont: „Die drei Nominierten zeigen auf ganz unterschiedliche Weise, was moderne Systemgastronomie ausmacht: eine klare Idee, konsequente Qualität, eine starke Marke und den Mut, neue Wege zu gehen. Genau diese Erfolgsgeschichten möchten wir mit dem Preis der Deutschen Systemgastronomie sichtbar machen und würdigen.“
Anschließend an die Preisverleihung zeigt sich, wer auf den letztjährigen Preisträger Pommes Freunde folgt und den Preis der Deutschen Systemgastronomie 2026 gewinnt.
Mmaah!: koreanisches Fastfood mit Wachstumskurs
Mmaah! gehört zu den drei Finalisten um den Preis der Deutschen Systemgastronomie 2026. Essen verbindet Menschen und Kulturen: Diese Idee steht am Anfang der Geschichte von Mmaah!. Die Brüder Sebastian Sung Chu Lechle und Andreas J. Young Lechle, die in Deutschland und Korea aufgewachsen sind, gründeten das Konzept 2012. Ihr Ziel ist es, koreanisch inspiriertes Essen schnell, hochwertig und unkompliziert für ein breites Publikum zugänglich zu machen und „etwas Farbe in den grauen Fast-Food-Alltag zu bringen“.
Was mit einem kleinen Standort am Berliner Tempelhofer Feld begann, ist heute eine bundesweit wachsende Quickservice-Marke mit mehr als 20 Standorten.
60 Seconds to Napoli: neapolitanische Pizza und moderne Markenwelt
60 Seconds to Napoli ist ebenfalls für den Preis der Deutschen Systemgastronomie 2026 nominiert. Susanne Voigt und Adrian Kuras gründeten 60 Seconds to Napoli 2019 mit dem Anspruch, authentische neapolitanische Pizza mit modernem Restaurantdesign und einer starken Markenwelt zu verbinden. Das Alleinstellungsmerkmal steckt bereits im Namen: Der Teig ruht 72 Stunden, ausgewählte Zutaten stammen aus Kampanien und die Pizza wird in Original-Öfen aus Neapel bei 485 Grad in rund 60 Sekunden gebacken.
Aus dem ersten Restaurant ist innerhalb weniger Jahre ein dynamisch wachsendes System mit mehr als 30 Standorten in Deutschland und der Schweiz entstanden.
Goldies: Spitzengastronomie im Quickservice-Format
Goldies komplettiert das Finalisten-Trio für den Preis der Deutschen Systemgastronomie 2026. Hinter Goldies stehen die Köche Vladislav Gachyn und Kajo Hiesl, die ihre gastronomische Erfahrung aus der Spitzengastronomie in ein bewusst zugängliches und modernes Quickservice-Konzept übertragen haben. Seit 2017 interpretieren sie Fast Food mit hohem Qualitätsanspruch neu.
Besonders mit seinen Smashburgern hat sich Goldies eine große Fangemeinde aufgebaut und früh einen Trend geprägt, der inzwischen weit über Berlin hinausreicht. Heute wächst Goldies deutschlandweit und verbindet Gastronomie, Popkultur, eine starke Community und eine unverwechselbare Markenkommunikation.
Preisverleihung beim BdS-Mittagsempfang in München
Wer den Preis der Deutschen Systemgastronomie 2026 erhält, entscheidet sich am 18. September 2026. Dann bringt der BdS im festlichen Ambiente des Münchner Künstlerhauses Vertreter aus Mitgliedsunternehmen, Verbänden, Politik, Wirtschaft und Medien zusammen.
Als besondere politische Gäste werden Michaela Kaniber, MdL (CSU), Bayerische Staatsministerin für Ernährung, Landwirtschaft, Forsten und Tourismus, sowie Stefan Schmidt, MdB (Bündnis 90/Die Grünen), Sprecher für Tourismuspolitik der Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen, erwartet.
Die feierliche Preisverleihung bildet den Höhepunkt des Mittagsempfangs. BdS-Vizepräsident Ingo Gugisch hält die Laudatio und freut sich darauf, alle Nominierten persönlich kennenzulernen und ihre besonderen Leistungen zu würdigen.
Quelle: Bundesverband der Systemgastronomie
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