Wie entstehen unverwechselbare Kaffeekonzepte? Welche Technik verbindet Effizienz mit sichtbarem Handwerk? Und welches Potenzial bietet das Fruchtfleisch der Kaffeekirsche? Die Kaffee & Co. Ausgabe 3/2026 liefert Antworten, Praxiswissen und neue Impulse für Gastronomie, Hotellerie, Bäckereien, Coffeeshops und Office-Coffee-Service.
Specialty Coffee aus Wien: zu Gast bei Jonas Reindl
Wien steht wie kaum eine andere Stadt für Kaffeehauskultur. Dass sich diese Tradition überzeugend mit der internationalen Specialty-Coffee-Bewegung verbinden lässt, zeigt Jonas Reindl Coffee Roasters. Das Unternehmen betreibt vier Standorte in der österreichischen Hauptstadt und röstet seine Kaffees selbst.
Im Porträt der neuen Ausgabe geht es um helle Röstprofile, transparente Lieferketten und wechselnde Microlots, aber auch um Gastfreundschaft, Atmosphäre und einen zugänglichen Umgang mit anspruchsvoller Kaffeequalität. Ein Haus-Espresso aus einer langfristigen direkten Handelsbeziehung ergänzt das Sortiment.
Der Beitrag über Specialty Coffee in Wien macht deutlich, wie Rohkaffeeauswahl, Rösthandwerk, Zubereitung, Service und Raumgestaltung zu einem eigenständigen Konzept zusammenfinden.
Cascara: Früchtetee mit natürlichem Kick
Cascara entsteht aus dem getrockneten Fruchtfleisch der Kaffeekirsche und unterscheidet sich geschmacklich deutlich vom klassischen Röstkaffee. Statt Röstaromen prägen fruchtige, süßliche und teilweise blumige Noten den Aufguss. Was beide Getränke verbindet, ist das Koffein.
Die Kaffee & Co. Ausgabe 3/2026 beleuchtet die geschmackliche Vielfalt des Cascara Tees, unterschiedliche Aufbereitungsarten sowie Möglichkeiten der warmen und kalten Zubereitung. Zugleich zeigt der Beitrag, wie die Verarbeitung des Fruchtfleischs zusätzliche Wertschöpfung für Kaffeebauern ermöglichen und zur besseren Nutzung der gesamten Kaffeekirsche beitragen kann.
Branchentreffen in Wien und Triest
Auch der Veranstaltungskalender der Kaffeebranche füllt sich. Vom 11. bis 13. September 2026 bringt das Vienna Coffee Festival Kaffeegenuss, Handwerk, Wissen, Wettbewerbe und Community in der Wiener Marx Halle zusammen. Die Ausgabe gibt einen Ausblick auf das erweiterte Programm mit Röster-Village, Workshops, Talks und Wettbewerben.
Am 19. und 20. Oktober 2026 folgt die International Coffee Convention in Triest. Unter dem Leitthema „Coffee at the Crossroads: Climate, Consumers and Circularity“ stehen zentrale Zukunftsfragen der gesamten Wertschöpfungskette im Mittelpunkt. Die Convention verbindet wissenschaftliche Erkenntnisse mit den praktischen Herausforderungen von Anbau, Handel, Röstung, Technologie, Qualitätssicherung und Nachhaltigkeit.
Kaffeemaschinen zwischen Effizienz und Erlebnis
Vollautomat oder Siebträger? Für viele moderne Coffeeshop-Konzepte liegt die passende Lösung dazwischen. Hybride Kaffeemaschinen und sogenannte Two-Step-Systeme kombinieren eine automatisierte Espressozubereitung mit separat aufgeschäumter Milch.
Das Fachinterview in der neuen Ausgabe ordnet diese Technik zwischen manueller Zubereitung und One-Step-Vollautomat ein. Im Fokus stehen konstante Getränkequalität, effizientere Abläufe und der sichtbare Zubereitungsmoment für den Gast. Damit liefert der Beitrag Orientierung für Betriebe, die ihre Kaffeemaschinen in Gastronomie und Coffeeshops strategisch auswählen möchten.
Sensorik, Mehrweg und Markenwirkung
Warum macht bereits eine kleine Menge Zucker Kaffee nicht nur süßer, sondern sensorisch anders? Dr. Steffen Schwarz erklärt, wie Saccharose Bitterkeit, Säure, Aroma und Mundgefühl beeinflussen kann. Dabei wird deutlich, weshalb Zucker manche Geschmacksprofile glättet, andere jedoch aus dem Gleichgewicht bringt.
Praktischen Nutzwert bietet auch der Schwerpunkt Mehrweg. Professionelle Spülprozesse müssen Kunststoffbecher, Bowls, Deckel und andere Behälter nicht nur hygienisch reinigen, sondern auch zuverlässig trocknen. Die Ausgabe zeigt, welche Rolle Maschine, Spülchemie, Korbsystem, Material und Produktdesign dabei spielen.
Ergänzend beleuchtet das Magazin Verpackungen als Markenbotschafter. Denn Becher, Snacktaschen, Schalen und Boxen erfüllen längst nicht nur funktionale Aufgaben: Sie prägen den Außenauftritt und werden im Take-away- und Liefergeschäft zu wichtigen Kontaktpunkten der Marke.
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Quelle: Kaffee & Co.