Der Rezeptwettbewerb des Studierendenwerks Tübingen-Hohenheim mit Fokus auf fleischlose Gerichte hat in den Mensen für eine besondere Aktionswoche gesorgt. Nach einem mehrstufigen Auswahlprozess stehen nun vier Gewinnergerichte fest, die bei den Gästen besonders gut ankamen.
Ablauf und Zielsetzung des Rezeptwettbewerbs
Mehr als 100 Studierende reichten von November bis Dezember 2025 ihre liebsten fleischlosen Gerichte ein. Aus den zahlreichen Einsendungen wählte eine Jury aus Mensaleitungen Anfang des Jahres acht Rezepte aus, die sich besonders gut für die Umsetzung in der Großküche eignen. Das Studierendenwerk Tübingen-Hohenheim zeichnete alle Finalisten mit einem Mensagutschein im Wert von 75 Euro aus.
Zum Start des Sommersemesters ging der Wettbewerb in die entscheidende Phase. Vom 27. bis 30. April übernahmen die acht Finalisten im Rahmen einer besonderen Aktionswoche unter dem Titel „Mensa Takeover“ selbst das Kochgeschehen. Gemeinsam mit den Küchenteams bereiteten sie ihre Gerichte zu und standen teilweise auch an den Ausgabetheken.
Kulinarische Bandbreite
Die eingereichten Rezepte spiegelten die kulturelle Vielfalt der Studierendenschaft wider. Die kulinarische Bandbreite reichte von norddeutsch inspirierten Klassikern über ungarische Einflüsse bis hin zu chinesischen Familienrezepten. Viele Teilnehmer brachten persönliche Geschichten, familiäre Traditionen und internationale Geschmackserlebnisse in den Wettbewerb ein.
Vor Ort wurden die Gerichte von den Gästen probiert und bewertet. Auf Grundlage dieses Feedbacks wurden die vier Gewinnergerichte ermittelt, die bei den Gästen am besten ankamen.
Die vier Gewinnergerichte im Überblick
Den ersten Platz belegte der „Erdnuss-Süßkartoffel Hotpot“ von Luis Schuster von der Universität Hohenheim. Auf Platz zwei folgte „Knipp – vegane Variante einer norddeutschen Grützwurst“ von Emma Feller von der Universität Tübingen. Den dritten Platz erreichte „Chinesischer Eintopf nach Familienrezept“ von Dongye Chen von der Universität Tübingen. Auf dem vierten Platz landeten „Peanut Udon Noodles“ von Maria Windmöller von der Universität Hohenheim.
Ausblick auf die Speisepläne
Auch Edith Hein, Geschäftsführerin des Studierendenwerks, war während der Aktionstage vor Ort. Sie gratulierte den Finalisten persönlich und tauschte sich mit ihnen über die Entstehung ihrer Gerichte aus. Edith Hein sagte: „Ich habe mich sehr über die vielen kreativen Beiträge und das große Engagement der Studierenden gefreut. Mein Dank gilt allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern sowie unseren Mensateams, die die Nachwuchsköche vor Ort begleitet haben. Der Rezeptwettbewerb zeigt, wie viele gute Ideen in der Studierendengemeinschaft stecken – und wie diese unsere Mensen bereichern können.“
Aktuell holt das Studierendenwerk abschließendes Feedback aller Beteiligten ein und prüft, in welcher Form die Siegergerichte künftig regelmäßig auf den Speiseplänen vertreten sein werden.