Die Berliner Meisterköche feiern in diesem Jahr ihr 30-jähriges Jubiläum und haben die Shortlist der Nominierten 2026 veröffentlicht. Das Ergebnis der Wahl der Berliner Meisterköche 2026 wird auf einer Gala am 7. November 2026 bekannt gegeben.
Die Auszeichnung Berliner Meisterköche steht für die Entwicklung der Hauptstadtgastronomie von klassischen Konzepten bis zu einer offenen, experimentierfreudigen und international geprägten Food-Szene. Aus rund 150 von der Jury vorgeschlagenen Persönlichkeiten und Betrieben wurden Nominierte in sechs offenen Kategorien ausgewählt, während die siebte Kategorie „Gastronomischer Innovator“ traditionell erst zur Preisverleihung bekannt gegeben wird.
„Für mich sollte auch die diesjährige Nominierungsliste der Berliner Meisterköche so gelesen werden wie die einschlägigen Empfehlungen in den Restaurantguides, auf Genussseiten der Tageszeitungen und in Stadtmagazinen — nur dass es sich hier tatsächlich um echte Insider-Tipps handelt.
In unserer Abstimmungsarbeit denken wir immer auch vom Gast her: Wohin würden wir dieses Jahr jemanden schicken, der Berlin in seiner ganzen Vielfalt erleben will? In welche Bar, welchen Szeneladen, zu welchem Gastgeber? Genau darüber haben wir in unserer Nominierungssitzung intensiv diskutiert — und sind selbst immer wieder überrascht und glücklich, wie divers, lebendig und beweglich sich am Ende unsere jeweiligen Top 5 zusammensetzen.“
Tina Hüttl, Juryvorsitzende
Jubiläumsjahr der Berliner Meisterköche
Die Berliner Meisterköche markieren 2026 einen besonderen Meilenstein mit ihrem 30-jährigen Jubiläum. Seit ihrer Gründung hat sich die Auszeichnung stetig weiterentwickelt, die Kategorien wurden geschärft, erweitert und an neue gastronomische Strömungen angepasst. Unverändert geblieben ist die unabhängige Jury, die jährlich herausragende Persönlichkeiten und Konzepte der Hauptstadt würdigt. Die diesjährigen Nominierungen werden als international, vielfältig und lebendig beschrieben und gelten als Spiegel des kosmopolitischen Charakters Berlins.
Dr. Stefan Franzke, Geschäftsführer Partner für Berlin, sagt: „Drei Jahrzehnte kulinarischer Wandel, kreative Exzellenz und immer wieder neue Impulse – das lässt sich in der Chronik und den Auszeichnungen der Berliner Meisterköche ablesen. Damit würdigt Partner für Berlin den gastronomischen Innovationsgeist ebenso wie die langjährige Qualität, Kreativität, Nachhaltigkeit und Beständigkeit der Branche – alles Dinge, die für die Restaurantkultur einer Food-Metropole wie Berlin von großer Bedeutung sind. Die Preisträgerinnen und Preisträger sind nicht nur kulinarische Trendsetter, sondern auch Botschafterinnen und Botschafter für die Stadt.“
Kategorien und Nominierte 2026
Im Jubiläumsjahr werden die Berliner Meisterköche in den Kategorien „Berliner Meisterkoch 2026“, „Aufsteiger des Jahres 2026“, „Berliner Gastgeber 2026“, „Berliner Szenerestaurant 2026“, „Berliner Kiezmeister 2026“ sowie „Berliner Barkultur 2026“ vergeben. Die Kategorie „Gastronomischer Innovator“ bleibt bis zur Gala im November eine Überraschung.
Kategorie „Berliner Meisterköchin / Berliner Meisterkoch 2026“
In der Kategorie „Berliner Meisterköchin / Berliner Meisterkoch 2026“ sind nominiert: Samuel Haas (Dae Mon), Sarah Hallmann (Hallmann & Klee), Daniel Remers (Barra Restaurant), Andreas Rieger (Michelberger Hotel) und Lode van Zuylen (Remi).
„Aufsteigerin / Aufsteiger des Jahres 2026“
Als „Aufsteigerin / Aufsteiger des Jahres 2026“ stehen Johannes Gehrich (Hugos), Adar Kaplan-Mor (Loxa), Nadav Kundel (Saint Farah), Danas Pozlevičius (Jolie Bistrot) und Tanadon Santanaviboon (Hanuman Thai Curry House) auf der Liste.
„Berliner Gastgeberin / Berliner Gastgeber 2026“
Für „Berliner Gastgeberin / Berliner Gastgeber 2026“ sind nominiert: Antonio (Gastgeber) und Louis Bragato (Sommelier) vom Il Calice, Anne Garkisch (Gastgeberin und Sommelière) vom Restaurant Bieberbau, Anna Hernández Götz (Sommelière) von Bar Levain, Sebastian Höpfner (Chefsommelier) vom Rutz sowie Isabell Wendel (Gastgeberin und Sommelière) vom Bricole.
„Berliner Szenerestaurant 2026“
In der Kategorie „Berliner Szenerestaurant 2026“ wurden Ari’s, File Asto, Onette, Saint Farah und Tacos el Rey nominiert.
„Berliner Kiezmeister 2026“
Als „Berliner Kiezmeister 2026“ stehen Augusta am Savignyplatz in Charlottenburg (auch in Schöneberg), Bistro GriGri in Kreuzberg, die Blutwurstmanufaktur Marcus Benser in Neukölln-Rixdorf, Tresen-Treff in Wilmersdorf sowie Vom Einfachen das Gute in Wilmersdorf (auch in Frohnau und Mitte) auf der Shortlist.
„Berliner Barkultur 2026“
In der Kategorie „Berliner Barkultur 2026“ sind Der Kleine August, Ernst Cave, Matrëshka Bar, Rhinoçéros und Rum Trader nominiert.
Charakter der Shortlist und kulinarische Trends
Die Shortlist der Berliner Meisterköche 2026 wird als eindrucksvoller Beleg dafür beschrieben, wie international, ideenreich und lebendig die Berliner Gastronomieszene aufgestellt ist. Die Szene überrascht mit neuen Ideen, mutigen Handschriften und einer Lust auf Veränderung. Bars definieren Genusskultur jenseits eingetretener Pfade, Küchen werden als anspruchsvoll und zugleich entspannt charakterisiert. Besonders hervorgehoben wird, dass die Nominierten ihre kulturellen Wurzeln in die Berliner Küchen tragen und die Szene damit so vielfältig machen wie die Stadt selbst. Diese Mischung wird als prägend für die kulinarische Identität Berlins und als Grundlage dafür beschrieben, dass die Berliner Meisterköche seit fast 30 Jahren zu den wichtigsten gastronomischen Ehrungen der Hauptstadt zählen.
Juryvorsitzende Tina Hüttl erklärt: „Für mich sollte auch die diesjährige Nominierungsliste der Berliner Meisterköche so gelesen werden wie die einschlägigen Empfehlungen in den Restaurantguides, auf Genussseiten der Tageszeitungen und in Stadtmagazinen — nur dass es sich hier tatsächlich um echte Insider-Tipps handelt. Wir hier in der Jury sind keine PR-Strategen und Influencer, sondern Journalistinnen, Food-Kritiker und -Experten, die diese Stadt kennen, fühlen und seit Jahren kulinarisch begleiten. In unserer Abstimmungsarbeit denken wir immer auch vom Gast her: Wohin würden wir dieses Jahr jemanden schicken, der Berlin in seiner ganzen Vielfalt erleben will? In welche Bar, welchen Szeneladen, zu welchem Gastgeber? Genau darüber haben wir in unserer Nominierungssitzung intensiv diskutiert — und sind selbst immer wieder überrascht und glücklich, wie divers, lebendig und beweglich sich am Ende unsere jeweiligen Top 5 zusammensetzen.“
Die Jury
Der Experten-Jury der Berliner Meisterköche gehören Dr. Stefan Elfenbein als Vorsitzender der Jury und Korrespondent für „Der Feinschmecker“ und „Business Traveller“, Tina Hüttl als Vorsitzende der Jury von der Berliner Zeitung, Felix Denk als Redakteur des Tagesspiegel, Prof. Dr. Dieter Großklaus von der „Chaîne des Rôtisseurs“ (Ehrenpräsident), Lorraine Haist als freie Journalistin und Autorin für verschiedene Zeitungen und Magazine, Stefanie Hofeditz als freie Journalistin, Alexandra Laubrinus als Geschäftsführerin der Berlin Food Week, Clemens Niedenthal als Redakteur des tipBerlin und Ressortleitung Food, Nikolas Rechenberg von Gourmetwelten, Annika Schönstädt als freie Autorin sowie Dr. Erwin Seitz als freier Journalist, Buchautor und Gastronomiekritiker an.
Highlight im Auswahlprozess
Aus rund 150 von der Jury vorgeschlagenen Persönlichkeiten und Betrieben wurden die Nominierten für die Berliner Meisterköche 2026 ausgewählt. Dr. Stefan Elfenbein, Vorsitzender der Jury, beschreibt Eindrücke aus der diesjährigen Jurysitzung: „Wachsweiche Senfeier am Altberliner Tresen im neuen Top-Hotspot am Bayerischen Platz, ein toller, frischer Wind im Hugos hoch oben im InterConti, Oktopus mit Tiroler Speck zu spektakulärer Kunst im DaeMon am Monbijou-Platz. Die Jury hat nominiert – Berlins 30 Beste in sechs Kategorien sind festgezurrt!
Kunterbunt und überraschend neu ist in diesem Jahr aber regelrecht Exotisches ganz oben an der Spitze. 26 mögliche Meisterköche und -köchinnen sowie 23 Aufsteiger hatten wir, die Jurymitglieder, in den gemeinsamen Ring geworfen, darunter selbstredend Silvio Pfeuffer im Matthias, Jonas Merold im genialen Merold, die Jungs im Eins44 (next year!). Im Endeffekt steht 2026 jedoch für geniale Newcomer wie Tanadon Santanaviboon oder auch Nadav Kundel, die mit Aromen aus Thailand, dem Vorderen Orient oder dem Baltikum begeistern. Nach Berliner Jahren geprägt von Ankommen, Ausprobieren, Fusion und yummy Street Food präsentierten Neuberliner nun auch Bestes aus der ersten Heimat auf absolutem Top-Niveau. Genießen wir sie, weltstädtisch und offenherzig.“
Berliner Meisterköche seit 1997
Das Ergebnis der Wahl der Berliner Meisterköche 2026 wird auf einer Gala am 7. November 2026 bekannt gegeben. Die bisherigen Preisträger seit Beginn der Ehrung im Jahr 1997 werden in einer Chronik kommuniziert.
Seit 1997 werden jährlich Personen aus der Gastronomie und kulinarische Konzepte in verschiedenen Kategorien der Berliner Meisterköche ausgezeichnet. Zu ehemaligen Preisträgern gehören unter anderem Nicholas Hahn, Max Strohe, Sarah Hallmann, The Duc Ngo, Sebastian Frank, Sonja Frühsammer, Tim Raue und Cookie Heinz Gindullis.
Weitere Informationen unter: https://www.berlin-partner.de/netzwerk/berliner-meisterkoeche/