Der baden-württembergische Kühlgerätehersteller Cool Compact hat für seine Regelungen FrigosPro und Vintos die „kiconn ready“-Zertifizierung erhalten und setzt damit einen weiteren Meilenstein in Richtung digitaler Vernetzung von Kühltechnik in gewerblichen Küchen. Die Auszeichnung bestätigt, dass die Kühlgeräte nicht nur über die eigene Software, sondern auch zentral in einer vernetzten Produktionsumgebung ausgelesen werden können.
kiconn ready-Zertifizierung für FrigosPro und Vintos
Cool Compact hat in den vergangenen Jahren gezielt in intelligente Regelungstechnologien investiert. Neben der Regeltechnik für die Vintos Schnellkühler und Schockfroster kam im Jahr 2025 der Kühlstellenregler FrigosPro für alle Hochkühlschränke und Kühltische als neuer Standard auf den Markt. Diese Lösung vereint Energieeffizienz, Bedienkomfort und Konnektivität.
Die auf die digitale Vernetzung von Gewerbeküchen spezialisierte Firma Kiconn hat die Regeltechnologien von Cool Compact im Labor mehrfach getestet. Mit dem „kiconn ready“-Zertifikat bestätigt Kiconn, dass die Lösungen über geeignete Schnittstellen verfügen sowie kontinuierlich und zuverlässig Betriebsdaten liefern. Die Kühlgeräte mit Vintos- beziehungsweise FrigosPro-Regelung lassen sich damit per Plug-and-play in übergeordnete Küchenmanagement- und -leitsysteme integrieren.
Standardisierte Vernetzung als Markttrend
Marc-Oliver Schneider, Geschäftsführer von Kiconn, beschreibt die wachsende Bedeutung der Auszeichnung: „Immer mehr Großküchentechnikhersteller haben die Bedeutung der ‚kiconn ready‘-Auszeichnung erkannt, die über die reine Technikvalidierung hinausgeht. Im Markt geht der Trend zunehmend in Richtung standardisierter, herstellerübergreifender Vernetzung. Treiber sind die Küchenfachplaner, die für ihre Kunden digitalisierte Geräte suchen, damit Daten zentral erfasst und ausgewertet werden können.“
Andreas Lindauer, Geschäftsführer Vertrieb/Marketing von Cool Compact, ordnet die Entwicklung aus Herstellersicht ein: „Bisher hat jeder Hersteller seine eigene Insellösung entwickelt, doch diese sind oftmals zu komplex für den Anwender. Mittlerweile ist die Zeit reif dafür, Einheitslösungen für die gesamte Großküchentechnik zu suchen.“ Kiconn bietet hierzu eine Plattform, auf der Informationen zu Temperaturverläufen, Betriebszuständen oder Energieverbräuchen gebündelt und in Echtzeit zur Verfügung gestellt werden.
Nutzen der Konnektivität
Peter Göbel aus der Produktentwicklung bei Cool Compact begleitete den dreimonatigen Zertifizierungsprozess mit Kiconn. Er stellt fest, dass die Konnektivität nicht nur Vorteile für den Küchenleiter bietet: „Auch wir Hersteller erhalten einen besseren Überblick über das Nutzungsverhalten unserer Geräte im laufenden Betrieb und können diese weiter optimieren.“ Zudem lassen sich Wartungsmaßnahmen vorausschauend planen, bevor es zu Störungen kommt.
Als einer der ersten 25 Großküchentechnikhersteller hat Cool Compact mit der „kiconn ready“-Zertifizierung seine Innovationskraft unterstrichen und die Attraktivität seiner Kühlgeräte für vernetzte Küchenprojekte erhöht.
Quelle: Cool Compact