PETA-Stadienranking 2026
Quelle: B&L MedienGesellschaft/Flux (KI)

PETA-Stadienranking 2026: Das sind die vegan-freundlichsten Stadien

Zum 16. Mal hat die Tierrechtsorganisation PETA ihr Ranking zum veganen Speisenangebot in den Stadien der 1. und 2. Fußball-Bundesliga veröffentlicht. Für das PETA-Stadienranking 2026 wurde allerdings das Bewertungssystem verändert. Neben dem Umfang und der Art des pflanzlichen Angebots floss erstmals die Stadionkapazität in das Ergebnis ein. Dadurch verschoben sich insbesondere im Mittelfeld und am Tabellenende mehrere Platzierungen deutlich. Doch vor allem die beiden Spitzenplätze sind der Konkurrenz gnadenlos davongezogen.

„Fußball verbindet Millionen Menschen und immer mehr Fans legen Wert auf ein vielfältiges pflanzliches Speisenangebot im Stadion – egal, welches Team sie unterstützen. Unser Ranking zeigt, welche Stadien diesen Erwartungen bereits gerecht werden und wo noch Nachholbedarf besteht“, sagt Tobias Schalyo, Corporate Engagement Manager bei PETA. „Ein gutes veganes Angebot gehört längst zu einer zeitgemäßen Stadiongastronomie. Jetzt sind die Vereine gefragt, pflanzliche Gerichte für alle Gäste zur Selbstverständlichkeit zu machen.“

Der Karlsruher SC, der 1. FC Magdeburg, der VfL Osnabrück, die SpVgg Greuther Fürth und Holstein Kiel haben am veganen Stadien-Ranking 2026 nicht teilgenommen und konnten daher bei der Bewertung nicht berücksichtigt werden.

  1. FC Schalke 04 (Veltins-Arena)
  2. RB Leipzig (Red Bull Arena)
  3. Borussia Dortmund (Signal Iduna Park)
  4. VfL Bochum (Vonovia Ruhrstadion)
  5. SC Freiburg (Europa-Park Stadion)
  6. FC Augsburg (WWK Arena)
  7. 1. FC Nürnberg (Max-Morlock-Stadion)
  8. Eintracht Frankfurt (Deutsche Bank Park)
  9. Hertha BSC (Olympiastadion Berlin)
  10. 1. FSV Mainz 05 (Mewa Arena)
  11. FC St. Pauli (Millerntor-Stadion)
  12. VfB Stuttgart (MHPArena)
  13. 1. FC Kaiserslautern (Fritz-Walter-Stadion)
  14. 1. FC Heidenheim (Voith-Arena)
  15. SV Darmstadt 98 (Merck-Stadion am Böllenfalltor)
  16. Hamburger SV (Volksparkstadion)
  17. Werder Bremen (Weserstadion)
  18. Arminia Bielefeld (SchücoArena)
  19. TSG Hoffenheim (SNP Arena)
  20. Bayer 04 Leverkusen (BayArena)
  21. FC Bayern München (Allianz Arena)
  22. 1. FC Köln (RheinEnergieStadion)
  23. Eintracht Braunschweig (Eintracht-Stadion)
  24. VfL Wolfsburg (Volkswagen Arena)
  25. Dynamo Dresden (Rudolf-Harbig-Stadion)
  26. 1. FC Union Berlin (Stadion An der Alten Försterei)
  27. SV Elversberg (Ursapharm-Arena an der Kaiserlinde)
  28. SC Paderborn 07 (Home Deluxe Arena)
  29. Energie Cottbus (LEAG Energie Stadion)
  30. Borussia Mönchengladbach (Borussia-Park)
  31. Hannover 96 (Heinz von Heiden Arena)

So wurde das vegane Angebot bewertet

Grundlage des PETA-Stadienranking 2026 waren die Rückmeldungen der Vereine beziehungsweise ihrer Caterer. Erfasst wurden ausschließlich als vegan ausgewiesene Speisen. Getränke sowie Produkte wie Chips, Eis, Popcorn und Schokoriegel blieben unberücksichtigt. Erstmals bezog die Erhebung außerdem das Angebot in den Gästebereichen ein. Da die Auswertung zwischen zwei Spielzeiten veröffentlicht wurde, können Preise und Sortimente zur neuen Saison von den erfassten Angaben abweichen.

Einfache Snacks wie Pommes frites oder Brezeln erhielten jeweils einen Punkt. Umfangreichere Gerichte wie Burger, Hot Dogs, Currywurst, Falafel-Wraps oder Nudelgerichte wurden mit jeweils drei Punkten gewichtet. Aus diesen Einzelwerten entstand zunächst die Gesamtpunktzahl der vegan-freundlichsten Stadien .

Diese Gesamtpunktzahl ging mit 70 Prozent in den Ranking-Score ein. Weitere 30 Prozent entfielen auf die erreichten Punkte je 10.000 Stadionplätze. Damit soll einerseits die absolute Vielfalt des Sortiments maßgeblich bleiben, andererseits aber auch berücksichtigt werden, wie groß das Angebot im Verhältnis zur Stadionkapazität ist. Ergebnisse aus früheren Jahren sind wegen der geänderten Berechnung daher nur eingeschränkt mit dem Ranking 2026 vergleichbar.

Plätze 1-3: Spitzentrio mit deutlichem Abstand

Quelle: PETA

1. FC Schalke 04, Veltins-Arena, 93,85 Punkte

Der Vorjahressieger behauptet seine Spitzenposition. Bei einer Kapazität von bis zu 62.271 Plätzen umfasst das erfasste Sortiment unter anderem veganes Chili sin Carne, Lahmacun, Currywurst, verschiedene Wraps, Burger und Falafelgerichte. Hinzu kommen Plant-based-Gyros, Poké Bowls und belegte pflanzliche Hot Dogs. Die Breite des Angebots sorgt trotz der vergleichsweise großen Arena erneut für den höchsten Ranking-Score.

2. RB Leipzig, Red Bull Arena, 92,50 Punkte

Leipzig bestätigt den zweiten Platz aus dem Vorjahr. Das Angebot für bis zu 47.800 Zuschauer umfasst vegane Brat- und Currywurst, Schnitzelbrötchen, Burger, Falafel-Dürüm, Pinsa mit Grillgemüse und Nudelgerichte. Pommes und Laugenbrezeln ergänzen die umfangreicheren Mahlzeiten. Der Abstand auf Schalke beträgt lediglich 1,35 Punkte.

3. Borussia Dortmund, Signal Iduna Park, 76,28 Punkte

Auch Dortmund verteidigt seine Vorjahresposition. Im mit bis zu 81.365 Plätzen größten Stadion des Rankings werden unter anderem vegane Brat- und Currywurst, Chili sin Carne, Asia-Nudeln und Reis mit Gemüse, Falafel-Wraps, Cig Köfte, Manakish-Varianten und eine Falafel-Veta-Bowl angeboten. Brezeln, Pommes, Backkartoffeln und Crêpes ergänzen das Sortiment.

Plätze 4-6: Immer noch europäisch

4. VfL Bochum, Vonovia Ruhrstadion, 62,95 Punkte

Bochum ist einer der größten Gewinner der neuen Auswertung und verbessert sich um fünf Positionen. Bis zu 27.599 Stadionbesucher können zwischen veganer Brat- und Currywurst, BBQ- und Curry-Burritos, Chili sin Carne, Asia-Nudeln, Falafel- und Salattaschen sowie Pommes mit pflanzlichen Hackbällchen wählen. Saisonale Speisen wie Grünkohl flossen ebenfalls in die Erhebung ein.

5. SC Freiburg, Europa-Park Stadion, 55,44 Punkte

Freiburg hält seinen fünften Rang. Zum Angebot für bis zu 34.700 Gäste gehören vegane Brat- und Currywurst, Schnitzel- und Hot-Dog-Varianten, Empanadas, pflanzlicher Döner, Falafelbällchen mit Dip und Chili sin Carne. Damit bleibt das Stadion trotz des veränderten Berechnungsverfahrens in der Spitzengruppe.

6. FC Augsburg, WWK Arena, 48,18 Punkte

Augsburg verliert einen Platz, zählt aber weiterhin zu den sechs bestplatzierten Teilnehmern. Bei einer Kapazität von bis zu 30.660 Plätzen stehen unter anderem vegane Currywurst, Burger, Falafel-Wraps, Falafelsalat, Süßkartoffelschupfnudeln, Gemüsedöner und Tomatenstangen zur Verfügung. Eine Pinsa Margherita ist den Angaben zufolge auf Nachfrage vegan erhältlich.

Plätze 7-15: Enges Gedränge im oberen Mittelfeld

7. 1. FC Nürnberg, Max-Morlock-Stadion, 43,93 Punkte

Nürnberg steigt vom zwölften auf den siebten Rang. Das Sortiment für bis zu 50.000 Zuschauer umfasst vegane Bratwurst, einen Bio-Hafer-BBQ-Burger, Nuggets mit Pommes, Wraps, Falafel, Langos und Crêpes. Auch Wedges und Riesenbrezeln wurden gemeldet.

8. Eintracht Frankfurt, Deutsche Bank Park, 41,85 Punkte

Frankfurt nimmt erstmals seit 2019 wieder teil und steigt unmittelbar in die Top Ten ein. Bei bis zu 59.500 Plätzen bietet der Deutsche Bank Park unter anderem vegane Brat- und Currywurst, Beyond Burger, Pulled-Beef- und Cheeseburger in pflanzlicher Ausführung, Falafel-Pita und Shawarma. Garlic Fries, Süßkartoffelpommes, Brezeln und Churros ergänzen das Sortiment.

9. Hertha BSC, Olympiastadion Berlin, 41,23 Punkte

Hertha verbessert sich um eine Position. Für die bis zu 73.856 Gäste wurden neben veganer Brat- und Currywurst auch Burger, Hot Dog, Burrito und Bowl sowie Channa Masala und Vada Pav genannt. Pommes, Salzbrezeln und Kürbiskernbrezeln runden das Angebot ab. Der Berliner Lokalrivale Union liegt mit Rang 26 deutlich dahinter.

10. 1. FSV Mainz 05, Mewa Arena, 40,78 Punkte

Mainz verteidigt Platz zehn. In der Arena mit bis zu 33.305 Plätzen gibt es unter anderem vegane Bratwurst, Schnitzel im Brötchen, Jucatan Fries mit Salsa, Guacamole und pflanzlicher Sour Cream sowie Ofenkartoffeln mit veganem Kräuterquark. Saisonale Suppen im Winter und Salate im Sommer erweitern das Angebot.

11. FC St. Pauli, Millerntor-Stadion, 38,73 Punkte

Der FC St. Pauli legt um vier Plätze zu und verpasst die Top Ten nur knapp. Zum Angebot für bis zu 29.546 Besucher zählen vegane Brat- und Currywurst, ein Fischbrötchen mit pflanzlicher „Vischfrikadelle“, veganer Leberkäse, Pizzaschnecken und Franzbrötchen. Gegenüber dem Hamburger SV beträgt der Vorsprung im Ranking knapp acht Punkte.

12. VfB Stuttgart, MHPArena, 38,53 Punkte

Der VfB fällt vom achten auf den zwölften Platz. In der bis zu 60.058 Zuschauer fassenden Arena werden vegane Currywurst, Falafel, Maultaschen, Yufka und verschiedene Kartoffelgerichte angeboten. Pommes und Riesenbrezeln gehören ebenfalls zum erfassten Sortiment.

13. 1. FC Kaiserslautern, Fritz-Walter-Stadion, 37,33 Punkte

Nach der letzten Teilnahme im Jahr 2018 kehrt Kaiserslautern mit einer Platzierung im oberen Mittelfeld zurück. Bis zu 49.327 Gäste finden vegane Bratwurst, Schnitzelbrötchen, Frikadellen beziehungsweise Fleischbällchen auf Pflanzenbasis, Chili sin Carne und Focaccia. Pommes, Brezeln und vegane Waffeln ergänzen das Sortiment.

14. 1. FC Heidenheim, Voith-Arena, 37,24 Punkte

Heidenheim verbessert sich um zwei Ränge. Das Angebot für bis zu 15.000 Besucher umfasst Knusperschnitzel im Brötchen, Tomatenmaultaschen mit Pesto Rosso, Chili sin Carne, eine Bowl, Krautschupfnudeln und Dinnede mit veganem Schmand und Gemüse.

15. SV Darmstadt 98, Merck-Stadion am Böllenfalltor, 36,39 Punkte

Darmstadt verbessert sich um einen Platz. Genannt wurden vegane Bockwurst und Hot Dogs, saisonale Suppen und Bowls sowie Pommes und Brezeln. Das Stadion verfügt über eine Kapazität von bis zu 17.810 Plätzen.

Plätze 16-26: Rekordmeister weit abgeschlagen

Quelle: PETA

16. Hamburger SV, Volksparkstadion, 30,93 Punkte

Der HSV verzeichnet mit dem Rückgang von Platz vier auf Rang 16 einen der deutlichsten Abstürze. Das Angebot für bis zu 57.000 Fans umfasst dennoch vegane Brat- und Currywurst, Falafel- und Linsenbällchen, Falafel-Wrap, Hot Dog, Pommes und mehrere Brezelvarianten. Im direkten Hamburger Vergleich zieht das Volksparkstadion damit am Millerntor vorbei – allerdings in negativer Richtung.

17. Werder Bremen, Weserstadion, 30,33 Punkte

Bremen verbessert sich um sechs Ränge und gehört damit zu den größten Aufsteigern. Im Weserstadion mit bis zu 42.100 Plätzen werden unter anderem pflanzliche Brat- und Currywurstvarianten, Schnitzel, Hot Dogs, Ofenkartoffeln mit veganem Chicken und Pommes mit Guacamole angeboten.

18. Arminia Bielefeld, SchücoArena, 29,50 Punkte

Arminia ist erstmals seit 2014 wieder vertreten. Auf der Speisekarte für bis zu 27.332 Zuschauer stehen vegane Brat- und Currywurst, eine pflanzliche Mantaplatte, Schnitzel im Brötchen sowie Pommes und große Brezeln.

19. TSG Hoffenheim, SNP Arena, 28,30 Punkte

Hoffenheim steigt vom 23. auf den 19. Platz. Das Angebot in der Arena mit bis zu 30.150 Plätzen umfasst vegane Wurst, Chili-Cheese-Pommes mit pflanzenbasiertem Käse, Schupfnudeln, Nudeln mit Tomatensauce, Laugenbrezeln und Pommes.

20. Bayer 04 Leverkusen, BayArena, 28,27 Punkte

Leverkusen verliert sieben Positionen. Für die bis zu 30.210 Besucher werden vegane Brat- und Currywurst, Pita, Kumpir, Pommes und Riesenbrezeln angeboten. Der Abstand zur unmittelbar davor platzierten TSG Hoffenheim beträgt lediglich 0,03 Punkte.

21. FC Bayern München, Allianz Arena, 27,39 Punkte

Die Allianz Arena verliert drei Ränge. Zum pflanzlichen Sortiment für bis zu 75.024 Gäste gehören ein Crispy Burger, eine Dönerbox, Schnitzelsemmel, Crispy Dog, Orient-Wrap, Mini-Frühlingsrollen und Lütticher Waffeln. Die hohe Kapazität des Rekordmeisters wirkt sich im neuen Berechnungsverfahren auf die relative Angebotswertung aus.

22. 1. FC Köln, RheinEnergieStadion, 25,35 Punkte

Köln hält seine Vorjahresposition. Das Angebot für bis zu 50.000 Besucher wurde zwar erweitert, bleibt im Vergleich mit der Spitzengruppe jedoch begrenzt. Erfasst wurden vegane Bratwurst und Nuggets, ein Dinkelsandwich mit Hummus und Grillgemüse, Reibekuchen mit Apfelmus, Pommes und Laugenbrezeln. Zwischen November und April wird außerdem vegane Currywurst angeboten.

23. Eintracht Braunschweig, Eintracht-Stadion, 24,92 Punkte

Braunschweig fällt um vier Positionen. Bei einer Kapazität von bis zu 23.325 Plätzen umfasst das Angebot vegane Bratwurst, Schnitzel, pflanzliche Bällchen mit Pommes, Pommes mit veganer Mayonnaise und Brezeln.

24. VfL Wolfsburg, Volkswagen Arena, 20,25 Punkte

Wolfsburg rutscht um elf Plätze ab. Für bis zu 30.000 Gäste stehen veganes Schnitzel im Brötchen, Brat- und Currywurst sowie Pommes zur Verfügung. Die Auswahl konzentriert sich damit im Wesentlichen auf klassische Stadiongerichte.

25. Dynamo Dresden, Rudolf-Harbig-Stadion, 19,67 Punkte

Dresden steigt bei seiner ersten Teilnahme auf Rang 25 ein. Bis zu 32.249 Besucher können zwischen einem veganen Griller, pflanzlichem Leberkäse, Nudeln mit Tomatensauce und Pommes wählen.

26. 1. FC Union Berlin, Stadion An der Alten Försterei, 18,64 Punkte

Union verliert bei unverändertem Angebot sechs Plätze. In dem Stadion mit bis zu 22.012 Plätzen werden zwei Tofu-Pita-Varianten sowie Pommes und Brezeln angeboten. Im Berliner Vergleich liegt Union damit 17 Ränge hinter Hertha BSC.

Plätze 27-31: Enttäuschende Schlusslichter

27. SV Elversberg, Ursapharm-Arena an der Kaiserlinde, 14,81 Punkte

Elversberg nimmt erstmals teil. In der Arena mit bis zu 10.000 Plätzen besteht das gemeldete vegane Angebot aus Chili sin Carne und Brezeln.

28. SC Paderborn 07, Home Deluxe Arena, 14,32 Punkte

Paderborn verbessert sich zwar formal um einen Rang, bleibt aber in der unteren Tabellenregion. Bis zu 15.000 Besucher erhalten ein veganes Schnitzel mit Salat im Brötchen sowie Pommes und große Brezeln.

29. Energie Cottbus, LEAG Energie Stadion, 11,52 Punkte

Cottbus kehrt erstmals seit 2014 in das Ranking zurück. Das Sortiment für bis zu 22.528 Gäste umfasst eine wechselnde Falafel-Bowl, Laugengebäck und Pommes. Gegenüber den höher platzierten Stadien fällt insbesondere die Zahl vollwertiger Gerichte gering aus.

30. Borussia Mönchengladbach, Borussia-Park, 8,26 Punkte

Mönchengladbach fällt vom 20. auf den vorletzten Rang. In der bis zu 54.022 Zuschauer fassenden Arena werden vegane Nuggets, Pommes und Brezeln angeboten. Nach den von PETA ausgewerteten Angaben wurde das vegane Sortiment gegenüber der Vorsaison verkleinert.

31. Hannover 96, Heinz von Heiden Arena, 3,40 Punkte

Hannover bildet das Schlusslicht. Das pflanzliche Angebot beschränkt sich den Angaben zufolge wie in der Vorsaison auf Pommes und Stadionbrezeln. Damit weist das Stadion sowohl beim Umfang als auch bei der Vielfalt die geringste Wertung aller berücksichtigten Teilnehmer auf.

Was das Ranking für die Stadiongastronomie zeigt

Die Ergebnisse zeigen eine große Spannweite zwischen den Standorten. Während die bestplatzierten Arenen neben veganen Varianten klassischer Stadiongerichte auch Bowls, internationale Speisen, Nudelgerichte und saisonale Mahlzeiten führen, besteht das Sortiment am Tabellenende teilweise nur aus Pommes und Brezeln. Dazwischen liegt eine breite Gruppe von Stadien, die einzelne vollwertige pflanzliche Gerichte anbietet, aber noch keine vergleichbare Sortimentsbreite erreicht.

Für gastronomische Betreiber unterstreicht die Auswertung zugleich, dass nicht allein die Anzahl einzelner Produkte relevant ist. Durch die stärkere Gewichtung vollwertiger Speisen werden Burger, Wraps, Bowls oder warme Gerichte höher bewertet als einfache Snacks. Die zusätzliche Einbeziehung der Stadiongröße belohnt zudem ein Angebot, das auch im Verhältnis zur möglichen Besucherzahl ausreichend breit aufgestellt ist.

Das Ranking ist allerdings keine unabhängige Vor-Ort-Prüfung der gastronomischen Verfügbarkeit an jedem Spieltag. Es basiert auf Angaben der Vereine und Caterer und bildet das gemeldete Sortiment ab. Für die Praxis bleiben deshalb neben der Zahl der Gerichte auch Verkaufsstellen, Öffnungszeiten, Warenverfügbarkeit, Sichtbarkeit und das Angebot in den Gästeblöcken entscheidend.

Quelle: PETA

beenhere

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Bild von Lukas Steiglechner

Lukas Steiglechner

Mit seiner langjährigen Erfahrung als Fachjournalist berichtet Lukas Steiglechner aus der Zentralredaktion in München über aktuelle Entwicklungen in Gastronomie, Hotellerie und Gemeinschaftsverpflegung. Dabei legt er Wert auf klare Einordnung, relevante Entwicklungen und praxisnahe Perspektiven für das professionelle Gastgewerbe.

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