Mit der Eröffnung des Hospitality-Konzepts Super* ist im Herzog Max am Münchner Karlstor der letzte öffentlich zugängliche Baustein der fünfjährigen Transformation des früheren Karstadt-Sports-Gebäudes in Betrieb gegangen. Die Gastronomie im Erdgeschoss zur Herzog-Max-Straße ergänzt die Nutzerstruktur aus Max-Planck-Gesellschaft, Ashurst, Pentarc und New Balance und trägt zur Profilierung des Hauses als gemischt genutzte Innenstadtadresse mit Wissenschaft, Recht, Retail und Gastronomie bei.
Strategische Rolle der Gastronomie im Herzog Max
Für Accumulata übernimmt die Gastronomie im Erdgeschoss des Herzog Max eine strategische Rolle. Sie öffnet das Gebäude zur Herzog-Max-Straße, schafft Aufenthaltsqualität und macht den Nutzungsmix aus Wissenschaft, Recht, Retail und Gastronomie für die Stadt zugänglich. Laut Accumulata zeigt sich genau hier der Unterschied zwischen einer fertiggestellten Immobilie und einer funktionierenden Adresse. Erdgeschossaktivierung, Aufenthaltsqualität und Frequenz entscheiden darüber, ob eine Immobilie im Stadtraum wirkt oder lediglich als Summe ihrer Flächen wahrgenommen wird. Gastronomie übernimmt dabei eine Schlüsselrolle, da sie Alltagsanlässe schafft, das Gebäude über Büro- und Einkaufszeiten hinaus öffnet und Mieter, Besucher, Nachbarschaft und Stadtgesellschaft verbindet.
„Eine Innenstadtimmobilie ist erst dann fertig, wenn sie im Alltag funktioniert. Das entscheidet sich im Erdgeschoss. Gastronomie schafft dort einen Alltagsanker: Menschen kommen zum Kaffee, zum Lunch, zum Aperitivo, zum Treffen. Das ist eine andere Frequenz als Büro oder Retail – und genau deshalb ist Hospitality für uns ein integraler Bestandteil funktionierender Mixed-Use-Immobilien. Mit Super* öffnet sich das Herzog Max zur Herzog-Max-Straße und trägt dazu bei, dass das Haus im Stadtraum wirkt“, sagt Stefan Schillinger, Geschäftsführer von Accumulata Real Estate Management.
Konzept und Angebot von Super*
Super* tritt als eigenständige Marke auf und verbindet Gastronomie, Musik und Store-Konzept in einem kuratierten Hospitality-Format. Französische und italienische Einflüsse treffen auf eine integrierte Hi-Fi Listening Bar sowie einen Concept Store mit eigenen Produkten und Kooperationen mit Münchner Künstlern, Designern und Marken. Das Konzept versteht sich als durchgängiger Day-to-Night-Ort – vom Kaffee am Morgen bis hin zu Aperitivo und Signature Drinks am Abend. Eine Freischankfläche zur Herzog-Max-Straße erweitert den Innenraum bei passender Witterung in den Stadtraum. Der Gastraum umfasst rund 150 Quadratmeter, hinzu kommen rund 100 Quadratmeter Freischankfläche sowie Lagerflächen im Untergeschoss. Geöffnet ist Dienstag bis Donnerstag von 08:00 bis 24:00 Uhr sowie Freitag und Samstag von 08:00 bis 01:00 Uhr.
„Wir haben für diese Fläche bewusst kein Standardkonzept gesucht. Das Herzog Max braucht im Erdgeschoss ein Angebot, das zur Qualität des Hauses passt und zugleich eigenständig genug ist, um die Herzog-Max-Straße zu beleben. Super* verbindet Alltagstauglichkeit, gastronomische Handschrift und urbanen Charakter“, erklärt Kilian Burkholz, kaufmännischer Projektleiter Herzog Max bei Accumulata Real Estate Management.
„Super* ist als hybrides Hospitality-Konzept mit klarer Tageslogik gedacht: vom ersten Espresso am Morgen über Lunch und Neo-Brasserie bis zum Aperitivo und zur Listening-Bar am Abend. Dabei verbinden wir hochwertige Gastronomie mit kuratiertem Sound, Concept-Store-Elementen und wechselnden Kunstinstallationen zu einem Ort, der sich im Laufe des Tages atmosphärisch verändert, aber offen und unkompliziert bleibt. Uns war wichtig, einen Raum zu schaffen, der gastronomisch funktioniert und zugleich Kultur, Design und Stadtraum zusammenführt. Das Herzog Max bietet dafür den richtigen Rahmen: mitten in der Stadt, mit Geschichte, zentraler Lage und direkter Öffnung zur Herzog-Max-Straße“, ergänzt Emanuel Petaccia, Betriebsleiter Super*.
Anbindung an die Fußgängerzone
Mit dem Gastronomieformat verändert sich auch die Herzog-Max-Straße. Die Gastronomie öffnet das Haus zum öffentlichen Raum und schafft einen Anlass, die Herzog-Max-Straße auch abseits der reinen Einkaufsfrequenz aufzusuchen. Rund 100 Quadratmeter Freischankfläche, neu gepflanzte Robinien und die angrenzende Fassadenbegrünung des Oberpollinger stärken die Straße als Aufenthaltsort.
Zum gastronomischen Konzept gehört perspektivisch auch der Super* Kiosk unter den Arkaden zur Neuhauser Straße. Er setzt einen zweiten Anlaufpunkt an einer der frequenzstärksten Einkaufsstraßen Deutschlands und stärkt die Verbindung in die Herzog-Max-Straße. Damit bespielt Super* künftig zwei Seiten des Hauses: den gastronomischen Treffpunkt im Erdgeschoss zur Herzog-Max-Straße und den Kiosk als sichtbaren Anker an der Highstreet-Achse zwischen Karlstor und Marienplatz. Die Eröffnung des Kiosks ist nach derzeitigem Stand für den Spätsommer 2026 vorgesehen.
Die zentrale Fußgängerzone vom Karlstor über Neuhauser Straße und Kaufingerstraße bis zum Marienplatz zählt nach aktuellen Branchenmessungen jährlich rund 22 Millionen Passanten. Mit Super* gewinnt diese Lage eine zusätzliche Aufenthaltsadresse abseits der reinen Einkaufsfrequenz.
Vom Sportkaufhaus zur Mixed-Use-Immobilie
Eigentümer und Bauherr des rund 14.000 Quadratmeter großen Herzog Max ist Euro Real Estate, ein Unternehmen der Wilhelm von Finck Gruppe. Accumulata verantwortet als Development Manager die Revitalisierung und Neupositionierung. Im Auftrag von Euro Real Estate hat Accumulata das Herzog Max innerhalb von fünf Jahren zu einer gemischt genutzten Innenstadtadresse entwickelt. Aus dem früheren Karstadt-Sports-Gebäude ist eine kuratierte Innenstadtadresse mit Wissenschaft, Recht, Retail und Gastronomie entstanden.
„Wir halten das Herzog Max langfristig in unserem Bestand. Deshalb war es unser Anspruch als Eigentümer und Bauherr, das denkmalgeschützte Haus am Karlstor hochwertig neu zu positionieren und als lebendige Innenstadtadresse weiterzuentwickeln. Mit Super* wird der Nutzungsmix aus Wissenschaft, Recht, Retail und Gastronomie nun auch an der Herzog-Max-Straße sichtbar und trägt dazu bei, die Münchner Innenstadt tagsüber wie abends zu beleben“, sagt Ralf Peter, Geschäftsführer Euro Real Estate.
Das denkmalgeschützte Traditionshaus von 1865, in dem über die Jahrzehnte unter anderem das Hotel Deutscher Hof und Karstadt Sports beheimatet waren, ist heute eine rund 14.000 Quadratmeter große Mixed-Use-Immobilie. Die Max-Planck-Gesellschaft hat darin auf rund 9.600 Quadratmetern Forschungs- und Bürostandorte konzentriert; die internationale Wirtschaftskanzlei Ashurst LLP nutzt rund 1.840 Quadratmeter, die Patent- und IP-Boutique Pentarc rund 500 Quadratmeter, der Sportartikelhersteller New Balance rund 500 Quadratmeter Einzelhandelsfläche zur Neuhauser Straße. Die offizielle Eröffnung des Hauses hat im Juli 2025 stattgefunden; seit Sommer 2025 sind die Bürogeschossflächen vollständig vermietet. Mit Super* ist nun auch der gastronomische Baustein in Betrieb. Das Projekt trägt das DGNB-Gold-Vorzertifikat.
Quelle: Accumulata
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