The Vegetarian Butcher Collective stellt die Belieferung seiner Foodservice-Kunden in Deutschland, Österreich und der Schweiz zum 1. August 2026 neu auf. Gemeinsam mit der DFS Dewender Food Service bündelt das Unternehmen künftig alle zentralen operativen Abwicklungsprozesse – Auftragserfassung, Lagerhaltung, Kommissionierung, Auslieferung und Fakturierung – für das GV-Markenportfolio im DACH-Raum. Die Abwicklung erfolgt kombiniert mit anderen Herstellern für den gesamten deutschsprachigen Foodservice.
Die DACH-Region zählt zu den ersten und größten Märkten, in denen das Collective im Zuge des Aufbaus eigenständiger Supply-Chain-Strukturen nach der Loslösung von Unilever und dem Zusammenschluss mit Vivera sein neues Abwicklungsmodell umsetzt. Die neue Struktur vereinfacht die Zusammenarbeit für Kunden und schafft eine skalierbare Grundlage für weiteres Wachstum der plant-based Marke The Vegetarian Butcher. Bestehende Geschäftsbeziehungen der Marke im DACH-Raum bleiben während der Umstellung bestehen, alle Kunden werden direkt informiert. Bestellannahme, Lieferung und Rechnungsstellung erfolgen ab dem 1. August 2026 zentral über DFS in Bochum.
Leistungsfähige Grundlage
Hans ter Horst, Verkaufsdirektor DACH bei The Vegetarian Butcher Collective, beschreibt die Anforderungen der Kundschaft und die Ziele der Kooperation: „Für unsere Foodservice-Kunden zählen ein starkes Sortiment und Prozesse, die im Tagesgeschäft zuverlässig und einfach funktionieren.“ Weiter führt er aus: „Mit DFS schaffen wir eine leistungsfähige Grundlage, um The Vegetarian Butcher in Deutschland, Österreich und der Schweiz noch besser verfügbar zu machen, neue Kunden zu erreichen und mehr pflanzenbasierte Gerichte auf die Speisekarten zu bringen.“
ReDistribution-Modell von DFS im europäischen Foodservice
Für DFS ist die Übernahme der Abwicklung ein weiterer Ausbauschritt seines ReDistribution-Modells. Das Bochumer Familienunternehmen bündelt Lagerhaltung, Logistik, Auftragsabwicklung und Fakturierung für nationale und internationale Markenpartner und beliefert von Bochum aus den gesamten Handel in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Ziel ist es, Distributionsprozesse zu vereinfachen und für Hersteller wie Händler eine einheitliche Schnittstelle für Bestellung, Lieferung und Abrechnung zu schaffen.
Stephan Dewender, geschäftsführender Gesellschafter der DFS Dewender Food Service, erläutert die Funktionsweise des Modells: „ReDistribution funktioniert dann, wenn Hersteller operative Komplexität reduzieren und Synergien schaffen können, bei gleichzeitiger Optimierung des Zugangs zum Markt und zum Kunden.“ Mit Blick auf das neue Mandat ergänzt er: „Bei einem plant-based Portfolio auf solch hohem Niveau, das länderübergreifend den Foodservice bedient, zeigt sich, wofür dieses Modell gemacht ist.“
Quelle: DFS