Die Fachmesse Zagg 2026 in Luzern hat sich erneut als wichtiger Branchentreffpunkt für die Schweizer Gastronomie und Hotellerie präsentiert. Über vier Messetage hinweg bot sie Fachbesuchern ein vielseitiges Messeerlebnis mit Produktneuheiten, Networking-Gelegenheiten, einem umfangreichen Rahmenprogramm und Wettbewerben für den Berufsnachwuchs.
Zagg 2026 als Plattform für Gastronomie und Hotellerie
Von Sonntag, 25. bis Mittwoch, 28. Oktober 2026 wurde in den Hallen der Messe Luzern genetzwerkt, gekocht und ausprobiert. Während der vier Messetage präsentierten 162 Aussteller ihre Neuheiten, Produkte und Lösungen für die Schweizer Gastronomie und Hotellerie und boten rund 13.000 Fachpersonen Impulse und Ideen für den Betriebsalltag.
Auch online fungierte die Zagg als Informationsplattform: Bereits im Vorfeld der Fachmesse ermöglichten 330 Ausstellerbeiträge einen Einblick in das vielfältige Messeangebot. In den Wochen vor der Messe und während der Messetage verzeichnete die Website rund 18.000 Nutzerinnen und Nutzer.
Persönlicher Austausch im Mittelpunkt
Messeleiterin Suzanne Galliker zieht eine positive Bilanz und betont die Bedeutung des direkten Kontakts: „Die Zagg hat einmal mehr gezeigt, wie wichtig eine solche Branchenplattform für den persönlichen Austausch ist. Gerade in der Gastronomie und Hotellerie, wo der Mensch im Mittelpunkt steht, sind persönliche Begegnungen und der direkte Dialog von unschätzbarem Wert.“
Sie unterstreicht, dass erst das Zusammenspiel von engagierten Ausstellern und interessierten Fachpersonen die Zagg zu einem lebendigen Treffpunkt mache. Während der vier Messetage wurden an den Ausstellerständen Fachgespräche geführt, neue Kontakte geknüpft und bestehende Kundenbeziehungen gepflegt. Gleichzeitig bot das Rahmenprogramm Raum für Wissenstransfer, kulinarische Erlebnisse und neue Perspektiven. „Dass wir der Branche erneut eine so relevante Plattform bieten konnten, macht mich stolz“, so Suzanne Galliker.
Stimmen der Aussteller zur Zagg 2026
Auch die Aussteller bewerten ihre Teilnahme positiv. Roland Rupp, Geschäftsführer des Schweizer Online-Gastronomieführers SwissFineDine.ch, sagt: „Für mich war die Teilnahme an der Zagg ein voller Erfolg. Als Erstaussteller konnte ich zahlreiche wertvolle Gespräche mit Besuchenden, Lieferanten und anderen Ausstellern führen, neue Geschäftskontakte knüpfen und potenzielle Kundinnen und Kunden gewinnen.“ Besonders hebt er den persönlichen Austausch hervor: „Gerade im digitalen Zeitalter wird der persönliche Kontakt immer wichtiger. Fachmessen wie die Zagg bieten dafür eine unverzichtbare Plattform. Denn persönliche Begegnungen und der direkte Austausch lassen sich durch digitale Angebote nie ersetzen.“
Armin Schläpfer, Leiter Verkauf Region Mitte bei Mérat AG, würdigt die Rolle der Messe für Kundenpflege und Beziehungsgestaltung: „Die Zagg ist weit mehr als nur eine Messe. Sie verbindet Menschen, stärkt Beziehungen, vertieft Partnerschaften und lässt Freundschaften entstehen. Uns bietet die Zagg die perfekte Plattform, um unseren Partnern Danke zu sagen, Wertschätzung zu zeigen und Kundenbeziehungen zu pflegen. Denn am Ende sind es nicht nur die Geschäfte, die unsere Branche verbinden, sondern die Menschen. Gemeinsam schaffen wir Vertrauen und gestalten die Zukunft der Schweizer Gastronomie und Hotellerie.“
Wettbewerbe und Förderung des Berufsnachwuchses
Dass die Zagg auch für den Berufsnachwuchs eine wichtige Bühne bietet, zeigte sich im Restaurant Dyhrberg und beim Battle of Zagg. Im Restaurant Dyhrberg übernahmen 15 Lernende des Luzerner Kantonsspitals LUKS die Küche und vier Lernende des Art Deco Hotel Montana Luzern den Service. Während der gesamten Messedauer führten sie das Restaurant eigenständig, stellten ihr fachliches Können unter Beweis und sammelten Praxiserfahrungen im Betrieb eines À-la-carte-Restaurants.
Beim Battle of Zagg stellten sich angehende Restaurationsfachkräfte einer besonderen Herausforderung. An drei Wettkampftagen trat täglich eine Restaurationsfachklasse im zweiten oder dritten Lehrjahr im Servicewettbewerb an; mit dabei war das Team „Alpenbrise“ des Bildungszentrums Interlaken bzi. Coach Sabrina Steiner beschreibt den Mehrwert des Wettbewerbs: „Die Teilnahme am Battle of Zagg ermöglichte meiner Klasse, ein gemeinsames Projekt von der ersten Idee bis zur Durchführung eigenständig zu gestalten. Die Lernenden mussten Verantwortung übernehmen, Entscheidungen treffen und ihre Ideen einbringen. Am Wettbewerbstag konnten sie ihr Fachwissen unter realen Bedingungen anwenden, zeigen wie sie mit Druck umgehen und als Team zusammenwachsen. Solche Erfahrungen stärken ihr Selbstvertrauen und fördern ihre fachliche und persönliche Entwicklung weit über den Wettbewerb hinaus.“
Battle of Zagg: Siegerteams in Küche und Service
Neben den Restaurationsfachklassen sorgten sechs Küchenteams unterschiedlicher Betriebe im Battle of Zagg für kulinarische Höchstleistungen. Unter Wettkampfbedingungen und Zeitdruck bereiteten die Köchinnen und Köche ein anspruchsvolles Drei-Gang-Menü zu. Die Leistungen in Küche und Service wurden sowohl von einer Fachjury als auch von den Restaurantgästen bewertet. Die höchste Punktzahl im Kochwettbewerb erreichte das Team des Lenkerhof Gourmet Spa Resort. Nicola Sterchi, Sven Ahlers, Janis Loretan und Nicolas Klauschke wurden als Gewinner des Battle of Zagg 2026 ausgezeichnet. Im Bereich Restauration setzte sich das Team „Wickis“ des Berufs- und Weiterbildungszentrums Toggenburg durch.
40 Jahre Zagg in Luzern und Ausblick auf 2028
Die Ausgabe 2026 stand zugleich im Zeichen des 40-Jahr-Jubiläums der Fachmesse in Luzern. Seit 1986 ist die Zagg auf der Luzerner Allmend beheimatet und bietet der Schweizer Gastronomie- und Hotelleriebranche eine Plattform für Innovation, Wissenstransfer und persönliche Begegnungen. Die Erfolgsgeschichte wird fortgeschrieben: Vom 22. bis 25. Oktober 2028 trifft sich die Schweizer Gastronomie- und Hotelleriebranche erneut in Luzern zur nächsten Zagg.
Quelle: Messe Luzern