Der Verband Hospitality Sales & Marketing Association Deutschland (HSMA Deutschland) erweitert sein inhaltliches Engagement um den Bereich Operations und hat dazu die Task Force „Operations“ ins Leben gerufen. Ziel der branchenübergreifenden Arbeitsgruppe ist es, praxisnahe Lösungsansätze für aktuelle Herausforderungen im operativen Hotelalltag zu entwickeln und die bestehenden HSMA-Fachbereiche enger miteinander zu verzahnen.
Ganzheitlicher Ansatz für operative Wertschöpfung
Die Task Force „Operations“ unterscheidet sich bewusst von klassischen Fachgruppen. Operations wird als ideale Verbindung verstanden, die zentrale Themen wie Produktivität, Qualität, Erlössteuerung sowie Organisationsstrukturen integriert betrachtet. Statt einzelne Disziplinen isoliert zu diskutieren, steht die operative Wertschöfung im Hotel sowie ihr ganzheitliches Verständnis im Mittelpunkt. Vor dem Hintergrund steigender Kosten, wachsender Qualitätsanforderungen und eines sich wandelnden Gästeverhaltens gewinnt dieser Perspektivwechsel für die Branche zunehmend an Bedeutung. Entscheidend ist der Blick auf das Gesamtsystem: Kein Bereich wird isoliert betrachtet, vielmehr werden alle operativen Einheiten in ihrem Zusammenspiel verstanden – Food & Beverage ist eingeschlossen, steht aber nicht im Fokus.
Strukturierter Arbeitsprozess der Task Force „Operations“
Im Zentrum stehen unter anderem Fragestellungen zur Effizienzsteigerung, zur Sicherung von Qualitätsstandards, zur nachhaltigen Erlösoptimierung sowie zur organisatorischen Weiterentwicklung von Hotelbetrieben, wie Anna Heuer, Verbandsgeschäftsführerin der HSMA Deutschland, erklärt: „Die inhaltliche Arbeit erfolgt in einem klar strukturierten Prozess. In den ersten vier Arbeitstreffen definieren die beteiligten Expertinnen und Experten zentrale Themencluster, schärfen das Profil der Task Force und entwickeln konkrete Mehrwerte für die Hotellerie. Im Zentrum stehen dabei unter anderem Fragestellungen zur Effizienzsteigerung, zur Sicherung von Qualitätsstandards, zur nachhaltigen Erlösoptimierung sowie zur organisatorischen Weiterentwicklung von Hotelbetrieben.“
Balance zwischen individuellem Input und kollektiver Wissensentwicklung
Charakteristisch für das Format der Task Force „Operations“ ist die bewusst gewählte Balance zwischen individuellem Input und kollektiver Wissensentwicklung. Rund 50 Prozent der inhaltlichen Arbeit sind für die spezifischen Themen und Herausforderungen der Teilnehmer reserviert. Die verbleibenden 50 Prozent sind der Frage gewidmet, wie die Branche insgesamt vom geteilten Wissen profitieren kann. Christian von Rumohr, Präsident der HSMA Deutschland und Direktor des The Liberty Hotels, erläutert dazu: „Dieser Ansatz, der bereits vom vorherigen Vorstand initiiert wurde, soll sicherstellen, dass sowohl konkrete Praxisprobleme adressiert als auch übergeordnete Impulse für die Weiterentwicklung der Hotellerie gesetzt werden. Wir bedanken uns bei den Expertinnen und Experten für ihre tatkräftige Unterstützung.“
Reaktion auf komplexes Marktumfeld
Mit der Task Force „Operations“ reagiert die HSMA Deutschland auf den steigenden Bedarf nach praxisnahen, interdisziplinären Lösungsansätzen in einem zunehmend komplexen Marktumfeld. Die Arbeitsgruppe bündelt Expertise aus allen Kompetenzfeldern mit dem Bereich Operations und rückt Erfolgsfaktoren wie Produktivität, Qualität und Gästeerlebnis in den Fokus.
Quelle: HSMA Deutschland
Cybersecurity-Leitfaden
HSMA Deutschland hat zuletzt auf die zunehmende Bedrohung durch Cyberangriffe in der Hotellerie reagiert. Lesen Sie hier mehr zum Whitepaper „Cybersecurity in der Hotellerie“.