Mit dem Pizza-Pop-up Papi holen die Gastronomen Marc Uebelherr und Kerim Kilic ein auf neapolitanische Pizza spezialisiertes Konzept für rund ein Jahr in die Räume des ehemaligen Münchner Kultlokals Zoozie’s an der Wittelsbacherbrücke. Das Restaurant Papi setzt auf ein authentisches Italien-Gefühl mit neapolitanischer Pizza, Street Art und zahlreichen Anspielungen auf Neapel und Diego Maradona.
Neues Pop-up-Konzept in historischem Münchner Standort
Mit seinem jüngsten Projekt holt Gastronom Marc Uebelherr Neapel an die Isar. Das offizielle Grand Opening des Restaurants Papi fand in den Räumen des ehemaligen Kultlokals Zoozie’s statt. Für das Papi hat sich Uebelherr mit dem Multi-Konzept-Gastronomen Kerim Kilic zusammengetan, der seinerseits bereits Uebelherrs Erfolgsformat Kneipe 80 im Rhein-Neckar-Gebiet etabliert hat. Mit seinem Pizzeria-Konzept Papi setzt Kilic dort seit 2012 an inzwischen drei Standorten auf maximale Italianità – sprich: authentische Pizza Napoletana, Street Art und mit viel Amore zusammengetragene Andenken aus der Stadt am Vesuv.
Gemeinsam schlagen sie an der Wittelsbacherbrücke ein neues Kapitel auf. „Hier feierte die Stadt im Zoozie’s, später haben wir mit dem Fugazi Pizza aus dem Holzofen verkauft und 2025 sogar das Zoozie’s vorübergehend zurückgeholt“, schwärmt Marc Uebelherr von seinem Herzensstandort. Kerim Kilic ist ähnlich begeistert von den Räumen, die ab sofort für rund ein Jahr das Papi beherbergen werden: „Der große Gastraum und die Sonnenterrasse mit jeweils 120 Plätzen innen und außen, die markante Fassade und die Lage an der Isar bieten ideale Voraussetzungen für das Papi.“
Papi: neapolitanische Pizza und Italianità aus Mannheim
Neapel – Napoli: Das ist Pizza Napoletana, Sfogliatelle, Espresso, Vespas, Enrico Caruso und natürlich der SSC mit seiner unsterblichen Ikone Diego Maradona. Ein dichtes Gewirr aus Straßen, Stimmen, Wäscheleinen, Graffiti und temperamentvoll gestikulierenden Bewohnern. Ein Ort, der Sehnsucht weckt und für italienisches Lebensgefühl steht wie kaum ein anderer.
Und dem auch der Mannheimer Gastronom Kerim Kilic nicht widerstehen konnte, als er 2013 zum ersten Mal dorthin reiste. Damals hatte er in Heidelberg gerade seine Pizzeria Papi eröffnet und verliebte sich Hals über Kopf in die Stadt am Vesuv. Begeistert von ihrer Kulinarik holte er die ersten neapolitanischen Pizzabäcker an den Neckar und baute eine Lieferkette für original italienische Spitzenprodukte wie San Marzano Tomaten und Mozzarella di Bufala auf, die fortan die Pizzen im Papi veredelten.
Lohn der Mühe ist ein Platz auf der Liste der 50 besten europäischen Pizzerien außerhalb Italiens für den 2019 eröffneten Ableger im Mannheimer Ausgehviertel Jungbusch. Seit 2023 gibt es außerdem das Papi Laboratorio in der Mannheimer Innenstadt, das neben Pizza auch Pasta sowie weitere neapolitanische Spezialitäten anbietet.
Atmosphäre wie ein Kurztrip nach Süditalien
Neben den authentischen Speisen ist die einzigartige Atmosphäre der Grund, warum ein Besuch im Papi anmutet wie ein Kurztrip nach Süditalien. „Wir sind nicht diese Hipster-Pizzeria, in der alles clean ist. Bei uns ist es so laut und manchmal auch chaotisch wie in Neapel – Papi ist Familie, Sofia Loren und La Grande Bellezza, weiß und himmelblau, aufrichtig und ein bisschen arrogant“, beschreibt Kerim Kilic das Lebensgefühl, das er nun auch dorthin bringt, wo 1999 in München für seinen Freund und Kollegen Marc Uebelherr alles begann.
Für das richtige Papi-Gefühl sorgen Murals, Moodboards und handbemalte Speisekarten des hauseigenen Graffiti-Künstlers, Bilder und Fundstücke aus Neapel, Kunst an den Wänden und Huldigungen an Diego Maradona. Selbst die aufwendig gestalteten Pizzakartons sind Teil des Konzepts. „Gerade an der Isar, wo viele Gäste ihre Pizza zum Mitnehmen bestellen und draußen essen, wird die Verpackung zur mobilen Visitenkarte“, erklärt Marc Uebelherr.
Freundschaft als Basis für Geschäftspartnerschaft
Die Zusammenarbeit der beiden Gastronomen kommt nicht von ungefähr. Uebelherr und Kilic kennen sich aus dem Gastronomie-Netzwerk Leaders Club und haben bereits gemeinsam das Mannheimer Partyviertel Jungbusch mit einem Ableger von Uebelherrs Kneipe 80 bereichert. Im Gegenzug entstand die Idee, ein Pop-up Papi in München zu realisieren – für Kilic der erste Expansionsschritt außerhalb der Heimatregion Rhein-Neckar.
Die Unternehmer verbindet das klare Bekenntnis zu inklusiver Gastfreundschaft. „Unser Motto lautet Good people. Good food“, bekräftigt Kerim Kilic. „Freundlichkeit, gutes Essen und ein respektvolles Miteinander stehen für uns im Mittelpunkt.“
Quelle: Papi
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