Die Augustinum Gastronomie hat in ihren Betrieben ein wichtiges Zwischenziel zur Vermeidung von Lebensmittel-Abfällen übertroffen. Statt der ursprünglich angestrebten Reduktion um 30 Prozent bis 2025 liegt die Einsparung von Produktionsabfällen sowie Abfällen aus Überproduktion und Tellerrückläufen inzwischen bei 36 Prozent.
Augustinum Gastronomie: Versorgung in 23 Seniorenresidenzen und mehr
Die Augustinum Gastronomie versorgt Menschen in bundesweit 23 Seniorenresidenzen, in Schulen und Internaten sowie in Einrichtungen für Menschen mit Behinderung der Augustinum Gruppe. Bereits 2019 beteiligte sich das Unternehmen an der nationalen Strategie zur Vermeidung von Lebensmittelverschwendung des Bundesernährungsministeriums.
Seit 2023 wurden die Abfallmengen in den Betrieben sechsmal gemessen. Hochgerechnet spart die Augustinum Gastronomie bundesweit pro Jahr rund 228 Tonnen Lebensmittel-Abfälle ein. In der Produktion entspricht dies rechnerisch rund 660 Tonnen weniger CO2-Emissionen oder einem geringeren Verbrauch von elf Millionen Litern Wasser. Mit der jüngsten Messung wurde das Einsparziel für 2025 deutlich übertroffen.
Messungen, Zertifizierungen und Auszeichnungen
Für die regelmäßigen Messungen, die Dokumentation und Reduzierung der Lebensmittel-Abfälle wurde die Augustinum Gastronomie bereits zum dritten Mal von der Kompetenzstelle Außer-Haus-Verpflegung (KAHV) ausgezeichnet. Zudem erfolgte erneut eine Zertifizierung an allen 23 Standorten der Seniorenresidenzen.
Geschäftsführer Christoph Specht ordnet das Erreichte als wichtigen Schritt ein: „Ein Erfolg, auf den wir stolz sind und den wir bis 2030 auf 50 Prozent noch ausbauen wollen.“
Teil der Nachhaltigkeitsstrategie
Die Vermeidung von Lebensmittel-Abfällen ist Bestandteil der Nachhaltigkeitsstrategie des Augustinum. Regelmäßig werden Mitarbeiter geschult, um das Bewusstsein für das Thema zu stärken und Prozesse zur Reduktion von Abfällen im Küchen- und Servicealltag zu verankern. Darüber hinaus werden Bewohner in Aktionswochen und Informationsveranstaltungen angesprochen und einbezogen.
Parallel baut die Augustinum Gastronomie fleischreduzierte und vegetarische Angebote weiter aus, um auch den Fleischverbrauch zu senken. „Bereits heute entscheidet sich ein Drittel der Bewohnerschaft regelmäßig für unsere Menü-Linien Augustinum Vital und Vegetarisch“, berichtet Christoph Specht.
Neben der Reduzierung von Lebensmittel-Abfällen verfolgt die Augustinum Gastronomie weitere Nachhaltigkeitsziele. Dazu gehören die Steigerung des Bio-Anteils im Einkauf auf 20 Prozent sowie der zusätzliche Ausbau von Saisonalität und Regionalität in der Beschaffung.
Quelle: Augustinum
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