24 angehende Köche, drei Halbfinals und ein Ziel: der Einzug ins Finale des Rudolf Achenbach Preis 2026. Über 70 Kochauszubildende aus dem zweiten und dritten Lehrjahr aus Sternerestaurants und großen Hotels, Betriebsgastronomie, Cateringunternehmen und kleinen Landgasthöfen hatten sich bundesweit beworben. In einer anonymen Auswertung sichtete die Jury die eingereichten Arbeitsablaufpläne und wählte 24 Nachwuchstalente für die praktischen Halbfinals aus, bei denen an drei Standorten jeweils acht Teilnehmer gegeneinander antraten. Die Aufgabe bestand in der Planung, Zubereitung und dem Anrichten eines Drei-Gang-Menüs für jeweils sechs Personen auf Basis zweier möglicher Warenkörbe mit Pflicht- und Wahlkomponenten, von denen erst am Wettkampftag feststand, welcher zum Einsatz kam.
Auftakt des Rudolf Achenbach Preis in Düsseldorf
Der Startschuss für den Rudolf Achenbach Preis 2026 fiel im Albrecht-Dürer-Berufskolleg in Düsseldorf. In der modernen Schulküche traten acht Kochauszubildende an und arbeiteten mit einem Warenkorb, der für die Vorspeise Pulpo und schwarzen Knoblauch, im Hauptgang Lammkarree und -schulter sowie für das Dessert Birne und Mascarpone vorschrieb. Mehr als 20 Gäste, darunter die Düsseldorfer Bürgermeisterin Carla Gerlach und Schulleiter Ingo Schäfer, verfolgten die Leistungen der jungen Köche.
Die Jury um Vorsitzenden Michael Schneider und Observer Ulrich Schäfermeyer entschied, dass Maike Hohndorf vom Dorint Hotel Frankfurt/Oberursel und Shakhrizoda Bakhodirova vom Landhotel Voshövel in Schermbeck das beste kulinarische Gespür zeigten und sich gegen ihre sechs Mitstreiter durchsetzten. Neben Menügestaltung, Arbeitsweise in der Küche sowie Präsentation und Geschmack floss auch der Arbeitsablaufplan, mit dem sich die Azubis im Vorfeld beworben hatten, in die Gesamtbewertung ein.
Impressionen vom Halbfinale in Düsseldorf
Halbfinale in Fulda mit Kaninchen, Ochsenbäckchen und Passionsfrucht
In der Eduard-Stieler-Schule in Fulda kämpften acht Tage nach Düsseldorf weitere acht Kochtalente um zwei Finalplätze im Rudolf Achenbach Preis. Der Warenkorb umfasste Kaninchen und grünen Pfeffer, Ochsenbäckchen und Pastinake sowie Passionsfrucht und Nougat, aus denen ein Drei-Gang-Menü für sechs Personen zu kreieren war. Die frischen Produkte stellte in allen Halbfinals Transgourmet zur Verfügung. Der Premiumsponsor unterstützt den Wettbewerb zudem mit Gutscheinen zum Trainieren in Höhe von 150 Euro für die Halbfinals und 300 Euro für die Finalisten. Rund 30 Gäste, darunter Schulleiterin Isabel Herbert, lobten die Menüs der Nachwuchstalente. Die Finaltickets sicherten sich Dennis Weinert von der Traube Tonbach in Baiersbronn sowie Leonie Maier vom 1950 Bio-Fine-Dining-Restaurant in Hayingen.
Impressionen vom Halbfinale in Fulda
Osnabrücker Station mit anspruchsvollem Warenkorb und Technikunterstützung
Im Berufsschulzentrum am Westerberg in Osnabrück stellten sich acht Nachwuchsköche einem weiteren anspruchsvollen Halbfinale des Rudolf Achenbach Preis. Für die Vorspeise waren Goldforelle, Misopaste und Shiitake-Pilze, im Hauptgang Schweinefilet sowie frischer Schweinebauch mit Schwarte und dreierlei Karotten und im Dessert Äpfel und Quark vorgegeben.
Unter den rund 30 Gästen befanden sich Schulleiter Ulf Zumbrägel und die Oberbürgermeisterin der Stadt Osnabrück Katharina Pötter. Die Leihgeräte der Sponsoren Frxsh und Heinzelmann ermöglichten es den Teilnehmenden in allen Halbfinals, ihrer Kreativität freien Lauf zu lassen und für geschmackliche Highlights auf den Tellern zu sorgen, etwa mit Rotwein-Butter-Eis oder geräuchertem Forellenfilet. Für die Weinbegleitung sorgte eine Auswahl der Weinkellerei Höchst. In Osnabrück überzeugten Isabelle Hatesuer vom Gasthaus Müller in Göxe sowie Svea Kropp vom The Fontenay in Hamburg die Jury und komplettierten damit das Finalfeld.
Impressionen vom Halbfinale in Osnabrück
Preise, Partner und Vorbereitung der Finalisten
Zusätzlich zu den Trainingsgutscheinen von Transgourmet erhielten die Auszubildenden aus Düsseldorf, Fulda und Osnabrück Urkunden und hochwertige Sachpreise von Partnern und Unterstützern. Dazu gehörten Goodie-Kits von Transgourmet, Messer von Victorinox, Pfannen von AMT sowie die Möglichkeit, an einem Training der Köche-Jugendnationalmannschaft teilzunehmen. Das modernisierte Wettbewerbskonzept, das der Verband der Köche Deutschlands und die Achenbach Delikatessen-Manufaktur zum 50-jährigen Jubiläum des Rudolf Achenbach Preis eingeführt hatten, wurde damit im aktuellen Jahr fortgeführt.
Finale des Rudolf Achenbach Preis 2026 in Frankfurt
Das Finale des Rudolf Achenbach Preis 2026 findet am 20. und 21. Mai in Frankfurt am Main statt und umfasst Warenerkennung, Theorietest und Praxis. Austragungsort ist die graffiti-besprühte Naxoshalle, die einen urban-modernen Rahmen bietet. Die sechs Finalisten kochen dort in Foodtrucks ein Drei-Gänge-Menü sowie Fingerfood für vier Personen. Wie in den Vorjahren bleibt der Warenkorb eine Black Box, deren Inhalt erst am Finaltag bekannt gegeben wird. Trotz kleinerer und größerer Missgeschicke und einer Stippvisite im Krankenhaus ist der Rudolf Achenbach Preis 2026 für eine Teilnehmerin „der wichtigste Wettbewerb, an dem wir als Azubis teilnehmen werden“. Die Veranstalter richten den Rudolf Achenbach Preis seit mehr als fünf Jahrzehnten gemeinsam aus und setzen dabei auf die Förderung von Kochtalenten in Deutschland.
Die Finalisten des Rudolf Achenbach Preis 2026
- Dennis Weinert, Traube Tonbach, Baiersbronn (drittes Lehrjahr)
- Isabelle Hatesuer, Gasthaus Müller, Göxe (drittes Lehrjahr)
- Leonie Maier, 1950 Bio-Fine-Dining-Restaurant, Hayingen (drittes Lehrjahr)
- Maike Hohndorf, Dorint Hotel Frankfurt/Oberursel, Oberursel (drittes Lehrjahr)
- Shakhrizoda Bakhodirova, Landhotel Voshövel, Schermbeck (zweites Lehrjahr)
- Svea Kropp, The Fontenay, Hamburg (drittes Lehrjahr)
Quelle: Verband der Köche Deutschlands































