Koch des Jahres Hassine
Quelle: Melanie Bauer Photodesign & Julio Arellano

Koch des Jahres Finalist Semi Hassine

Am 15. Und 16. November 2026 findet das Finale des Koch des Jahres Wettbewerbs statt. Hier stellt sich Finalist Semi Hassine selbst vor.

Name: Semi Hassine
Alter: 49 Jahre
Position & Wirkungsstätte: Inhaber und Küchenchef, Restaurant Fachwerk, Hattingen

Semi, warum hast du dich für den Kochberuf entschieden?

Tatsächlich hat mich der Kochberuf gefunden. Eigentlich war ich auf einem ganz anderen Weg unterwegs, und die Gastronomie war eine Zeit lang immer nur nebenbei dabei. Irgendwann habe ich gemerkt, dass es das Einzige ist, was mir wirklich Spaß macht und mich erfüllt. Für mich ist Spaß an der Arbeit das wichtigste Kriterium bei der Berufswahl.

Was begeistert dich bis heute an der Gastronomie?

Der kreative Umgang mit rohen Ausgangsprodukten und damit Menschen ein Lächeln ins Gesicht zu zaubern. Und auch die Action und der Stress – das brauche ich irgendwie.

Welche Herausforderungen bringt die Branche mit sich – und wie gehst du damit um?

Die größte Herausforderung ist es, den Überblick zu behalten – sowohl im operativen Küchengeschäft als auch, in meinem Fall, bei den verschiedenen Projekten meiner Selbstständigkeit. Ich denke, es ist wichtig in den richtigen Momenten Gelassenheit zu bewahren, denn nur so verliert man nicht die Kontrolle und behält die Sicherheit. Es erfordert einfach eine große mentale als auch physische Stärke.

Welche drei Eigenschaften braucht man für die Gastronomie?

Durchhaltevermögen, Leidensfähigkeit, Disziplin.

Vervollständige den Satz: „Gastronomie ist für mich …“

Alles!

Warum hast du dich für „Koch des Jahres“ beworben?

Das Thema „Kindheitserinnerungen“ für das Halbfinale hat mich sehr abgeholt. Es ging mir gar nicht so sehr um die Challenge an sich, sondern ich hatte sofort Ideen zu dem Thema.

Was bedeutet dir der Einzug ins Finale?

Es ist zum Einen eine Bestätigung, dass ich das Thema im Halbfinale gut umsetzen konnte, und zum anderen eine große Ehre, dass mich eine so hochkarätige Jury ins Finale geschickt hat.

Welches Learning nimmst du aus dem Vorfinale mit?

Ruhig zu bleiben in sehr stressigen Situationen. Es ist eine enorme Herausforderung in einer fremden Umgebung, wo man so viele Faktoren noch einschätzen kann, die Ruhe zu bewahren, wenn gleichzeitig so viele Leute zuschauen und gleichzeitig etwas von einem wollen. Da habe ich im Halbfinale schon viel gelernt und diese Ruhe und den Fokus zu bewahren wird auch im Finale meine Herausforderung.

Quelle: Julio Arellano

Wie bereitest du dich fachlich und mental auf das Finale vor?

Tatsächlich: Je weniger ich vorher weiß, desto besser. So geht es mir bei allen Projekten, ob Fernsehen oder Social Media-Projekte. Es muss natürlich einen klaren Fahrplan geben, an dem ich mich festhalten kann. Aber ich versuche, nicht zu sehr ins Detail zu gehen und Raum für Flexibilität zu lassen.

Vervollständige den Satz: „Ich werde Koch des Jahres, weil …“

… mein Mut zum Risiko bei der Jury gut ankommen wird.

Vielen Dank für das Gespräch und viel Erfolg beim Finale!

beenhere

Die Finalisten

Aljoscha KnoblichSemi HassineTetiana Berezhna und Lukas Baumgartner setzten sich im Live-Wettbewerb des Vorfinales mit ihren emotional aufgeladenen Interpretationen von Kindheitsgerichten vor der Fachjury durch, während Mustafa Mirzaei und Simon Bantle sich ihren Einzug ins Finale über den Publikumsentscheid der Chefs Challenge Night sicherten. Mehr zum Vorfinale lesen Sie in unserem Beitrag Koch des Jahres: Finalisten stehen fest.

Bild von Michael Teodorescu

Michael Teodorescu

Als Chefredakteur der Fachmagazine first class und Kaffee & Co. widmet sich Michael Teodorescu seit 20 Jahren mit Leidenschaft den Themen Getränke, Kaffee und Gastronomie. Mit Gastro-Erfahrung und einem besonderen Gespür für Trends und Innovationen in der Branche verbindet er fundiertes Fachwissen mit einem starken Netzwerk. Sein Ziel: Leser mit spannenden Insights, praxisnahen Tipps und inspirierenden Geschichten rund um Genuss und Gastfreundschaft zu begeistern.

Mehr zum Thema

Du willst konkrete Infos,
die dein Business voranbringen
nicht "Noch ein Newsletter"?

Unser Newsletter liefert branchenrelevante Trends, praxisnahe Tipps und echte Insights aus Gastronomie, Hotellerie, Gemeinschafts- und Schulverpflegung – kompakt, fundiert und kostenfrei.

👉 Warum du ihn abonnieren solltest:

  • Trends & Chancen zuerst:
    Du bekommst als einer der Ersten, was die Branche bewegt.
  • Praxis statt Theorie:
    Lösungsorientierte Inhalte, wie du wirklich besser arbeitest.
  • Exklusive Updates & Specials:
    Sondernewsletter, Whitepaper und mehr.